Konjunkturzug: Weiter mit Elan

Indikator auf hohem Niveau
(PresseBox) (Karlsruhe, ) Gut ausgelastet sind im Bezirk der Handwerkskammer Karlsruhe, der den Enzkreis, die Landkreise Karlsruhe, Calw und Rastatt sowie die drei Städte Baden-Baden, Karlsruhe und Pforzheim umfasst, derzeit die knapp 19.000 Mitgliedsbetriebe. Bei der Umfrage für das II. Quartal 2014 zeigen sich 62,3% der befragten Unternehmen mit ihrer Geschäftslage sehr zufrieden, nur 6% wünschen sich mehr Aufträge und eine bessere Auslastung. Der Geschäftslagenindex - er wird aus dem Saldo positiver und negativer Äußerungen zur aktuellen Geschäftslage ermittelt - befindet sich damit seit mehr als zwei Jahren auf sehr hohem Niveau.

Auch hinsichtlich der Geschäftserwartungen für das III. Quartal 2014 ist Zuversicht angesagt: Zwei Drittel der befragten Betriebe erwarten gute Geschäfte, lediglich 1% ist skeptisch.

Für die meisten Betriebe im Kammerbezirk bildet sich, nach einer leichten Pause für einige Branchen zu Jahresbeginn, im II. Quartal eine sehr positive Auftragslage ab. Die Betriebsauslastung hat sich in den letzten Jahren konstant entwickelt und ist nach wie vor sehr gut.

Für das II. Quartal dieses Jahres meldeten 31,8% der befragten Unternehmen steigende Umsätze, wogegen 10,6% der Betriebe mit weniger Umsätzen gegenüber dem Vorquartal wirtschaften mussten.

Die positive Konjunktur im Kammerbezirk wird von verschiedenen Faktoren getragen: Die Inlandsnachfrage setzt Akzente, die Investitionsfreude der Betriebe ist hoch. So haben im II. Quartal 2014 insgesamt 63,9% der Unternehmen Geld für Maschinen und Ausrüstung in die Hand genommen, aber auch die Nachfrage nach handwerklichen Produkten und Dienstleistungen ist hoch.

Von diesen Entwicklungen profitiert sowohl der Bausektor, der den Schwung aus dem guten Frühjahrsquartal sehr gut mitnehmen konnte und der weiterhin gut ausgelastet ist. Auch die Dienstleistungshandwerke spüren die Kaufkraft der inländischen Konsumenten und Investoren. "Die relativ niedrige Arbeitslosigkeit und die historischen Tiefstzinsen verändern das Nachfrageverhalten der Verbraucher - und dies nicht unbedingt zum Nachteil des Handwerks", so Kammerpräsident Joachim Wohlfeil in einer Bewertung der Umfrage.

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