Berichte aus der Personalbemessungs-Praxis standen im Mittelpunkt

Mehr als 120 Experten besuchten den zweiten ibo-Praxistag zum Thema Personalbemessung
(PresseBox) (Wettenberg, ) Weit über 120 Fachleute hatten sich in Offenbach zum ibo-Praxistag eingefunden, um sich in erster Linie mit der praktischen Seite von Personalbemessungsprojekten zu beschäftigen. Die ibo Software GmbH hatte eingeladen und fünf Referenten mitgebracht, die von ihren Erfahrungen mit Personalbemessungen im eigenen Unternehmen berichteten.

Laut Definition ist eine Personalbemessung die Bestimmung des Bedarfs an personellen Kapazitäten, der in einem Unternehmen momentan bzw. zu einem zukünftigen Zeitpunkt in quantitativer und qualitativer Hinsicht besteht, um die geplanten Aktivitäten durchführen zu können. In ihren Vorträgen zeigten die Referenten, welche Bandbreite das Thema hat.

Den Anfang machte Annette Schäfer, die bei der Vorstellung des ibo-Phasenmodells, das den Weg vom Aufgabenkatalog über die Erhebung und Auswertung der Daten bis zur Einführung einer kontinuierlichen Personalbemessung beschreibt, den Schwerpunkt auf die unterschiedlichen Erhebungsmethoden legte.

Der folgende Vortrag widmete sich der Frage, ob eine Personalbemessung überhaupt wirtschaftlich sinnvoll durchgeführt werden kann. Falk Golinsky von der Deutschen Rentenversicherung zeigte, mit welchen Kosten die Durchführung einer Personalbemessung verbunden sind und wie sich diese Kosten durch den zielgerichteten und effizienten Einsatz der ibo Personalbemessung drastisch senken lassen.

Anschließend zeigte Carsten Kirschke, wie Beckman Coulter ein Personalbemessungsprojekt genutzt hat, um für den Einsatz von Maschinen in der Laborautomation neutrale und verlässliche Bearbeitungszeiten für die eigenen Kunden zu ermitteln. Die positiven Rückmeldungen der Kunden zeigen, wie erfolgreich dieses Vorgehen ist, wenn es darum geht Akzeptanz herzustellen.

Um Akzeptanz ging es auch im Tandemvortrag aus dem Sparkassenbereich. Ralf Rodi und Joachim Eyrich arbeiteten in ihrem Vortrag die Bedeutung von Transparenz und Nachvollziehbarkeit innerhalb des Sparkassenprojektes PARES kompakt heraus. Ein wichtiges Element innerhalb des Projektes sind die Vergleiche zwischen den einzelnen Instituten und das Ermitteln von Sollzeiten für Standardaufgaben, die in allen Sparkassen vorkommen.
Akzeptanz bei den Mitarbeitern für diese Soll-Zahlen, so die Kernaussage der Referenten, lässt sich nur erreichen, wenn nachvollziehbar wird, wie diese Zahlen zustande kommen.

Abschließend erläuterte Thomas Herrmann von der Deutschen Rentenversicherung Schwaben, wie sich mit der zur Software gehörenden Stoppuhr unter Einbeziehung der Unternehmensprozesse Optimierungspotenziale für diese Prozesse ermitteln lassen.

Zwischen den Vorträgen hatte das Tinko-Unternehmenstheater seine Auftritte. Mit kurzen Sketchen unterhielten sie das Publikum und beleuchteten das Thema noch einmal mit einem augenzwinkernden Blick aus einer anderen Perspektive.

Der ibo-Praxistag ist eingebettet in eine Kampagne zur Personalbemessung, zu der auch das Online-Tagebuch zum fiktiven Personalbemessungsprojekt der Component AG gehört. Diese Kampagne zeigt, dass die Zeiten vorbei sind, als Personalbemessung eher ein Nischenthema für einzelne Unternehmen war. Das bestätigt auch die Produktmanagerin Annette Schäfer: "In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist die Frage, ob ich all meine personellen Ressourcen sinnvoll und effektiv einsetze von zentraler Bedeutung. Mit der ibo Personalbemessung und einem entsprechenden Konzept können Unternehmen das herausfinden – und zwar weit über die gesetzlichen Vorgaben hinaus."

Weitere Informationen zum Praxistag und zur ibo Personalbemessung bietet die ibo Software GmbH auf ihrer Produkthomepage.

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