Erfolgreiche Auszeichnung für das Projekt Telematik II des Bayerischen Roten Kreuzes

(v. links nach rechts): Leonhard Stärk, BRK Landesgeschäftsführer, Dr. Asarnusch Rashid, FZI Karlsruhe, Cornelia Rogall-Grothe, Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern, Markus Ewald, FZI Karlsruhe, Johann Peter Hausl, BRK Bereichsleiter Rettungsdienst, Uwe Kippnich, BRK Landesgeschäftsstelle, Waltraud Hartl, LKZ Prien, Gunter Ernst, Geschäftsführer medDV, Carsten Rausch, Geschäftsführer medDV, Christoph Schneider, BRK Landesgeschäftsstelle (Foto: bearingpoint) (PresseBox) (Prien am Chiemsee, ) Das Bayerische Rote Kreuz hat mit seinem Projekt "Telematik II - Elektronische Patientendatenerfassung" nun auch internationale Anerkennung erzielt.

Im Rahmen des Zukunftskongresses Staat & Verwaltung, der unter der Schirmherrschaft von Bundesinnenminister Thomas de Maizière in Berlin stattfand, wurden die Projektverantwortlichen beim 13. eGovernment-Wettbewerb ausgezeichnet. Sie erreichten in der Kategorie "Bestes eHealth Projekt" den 2. Platz.

In dieser Kategorie werden Projekte aus Organisationen der Gesundheitswirtschaft und der Sozialversicherungsträger ausgezeichnet. Bewertet wird der Nutzen durch eine bessere Versorgungsqualität, die Lösung gesellschaftlicher Problemfelder und Effizienzsteigerung im Gesundheitswesen.

Die Laudatorin, Frau Cornelia Rogall-Grothe (Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern und Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik) unterstich den hohen Stellenwert der Digitalisierung und den Mehrwert für die Gesellschaft.

Beim Projekt Telematik II wird bayernweit unter der Leitung des BRK bei allen Durchführenden des Rettungsdienstes ein einheitliches mobiles Computer- und Dokumentationssystem eingeführt. Dabei werden im elektronischen Rettungsdienstprotokoll alle Patientendaten und medizinischen Parameter digital erfasst.

"Das Projekt Telematik II ist ein innovatives Projekt des Rettungsdienstes sektorenübergreifend, bei dem wir zum Wohle des Patienten Daten nicht nur sammeln sondern auch verwerten können, um so letztendlich zu einer Verbesserung der Qualität der präklinischen Versorgung beizutragen." so Johann Peter Hausl, der Bereichsleiter Rettungsdienst in der BRK-Landesgeschäftsstelle München.

"Die Dokumentation gehört letztendlich genauso zur Versorgung wie das Blutdruckmessen und die Beatmung." ergänzt Uwe Kippnich vom BRK-Projektteam.

Als Projektpartner hat die LKZ Prien GmbH in einem mehrstufigen transparenten Verfahren die Lieferantenauswahl geleitet und arbeitet jetzt mit dem BRK im Projektmanagement und in der Umsetzung zusammen. Die Firma medDV aus Pohlheim bei Gießen wurde als Systemhersteller ausgewählt. Die wissenschaftliche Datenauswertung für die Versorgungsforschung wird vom Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe unterstützt.

"Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung, die im Verband einen hohen Stellenwert einnimmt, so Leonhard Stärk, Landesgeschäftsführer des BRK."

Kontakt

LKZ Prien GmbH
Joseph-von-Fraunhofer-Str. 9
D-83209 Prien am Chiemsee
Waltraud Hartl

Bilder

Social Media