AutoID-Technologien in Lösungen für die Industrie 4.0 – Das Fraunhofer ZIO bringt breites Spektrum auf den RFID-Kongress 2014

Intelligente Objekte für die Zukunft in Produktion und Logistik
Bereits auf dem RFID-Kongress 2013 ein Teilnehmer-Magnet - die SpeedLabs von Prof. Alexander Pflaum (2. v.l.) am Ausstellungsstand des Fraunhofer ZIO. (PresseBox) (Lüneburg, ) Die Entwicklung von Lösungen zur Lokalisation, Identifikation und Kommunikation in der Industrie und Logistik ist der Fokus der Arbeit des Zentrums für Intelligente Objekte ZIO am Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS und bildet zugleich den inhaltlichen Schwerpunkt des Ausstellungsstandes und des SpeedLabs des ZIO auf dem RFID-Kongress 2014.

„Wir werden zeigen, wie bereits heute alltägliche Gegenstände durch den Einsatz moderner AutoID-Technologien zunehmend intelligent werden und wie diese Intelligenz des Objektes zur Optimierung von Prozessen in Produktion und Logistik beitragen kann“, fasst Prof. Alexander Pflaum, Leiter des ZIO, die Ziele der Teilnahme als Aussteller auf dem RFID-Kongress zusammen.

RFID & Co. für Industrie 4.0 im Fokus des SpeedLabs
In der Industrie 4.0 ist die absolute Transparenz jeglicher Prozesse das Ziel des Technologieeinsatzes, sagt Prof. Alexander Pflaum: „Daher ist für uns die logische Konsequenz, dass das ZIO im SpeedLab auch auf dem RFID-Kongress 2014 das Thema 'RFID & Co. in der Industrie 4.0' den thematischen Schwerpunkt bilden wird. Nach der positiven Resonanz in 2013 wird das ZIO gemeinsam mit Unternehmen aus dem ZIO-Partnernetzwerk Lösungen live demonstrieren und die Vorteile unterschiedlicher AutoID-Technologien vorstellen. So wird beispielsweise das Unternehmen LIV tec WLAN-Positionierungs-Lösungen zeigen, für Anwendungen wie Personen-Notruf-Anlage, Personenschutz und Mitarbeiter-Management bei Pflegeeinrichtungen. Weitere Anwendungsfelder zur Bereitstellung von dedizierten Informationen für Besucher sind Museen, Flughäfen oder Messen. Für Industrieprojekte bietet die LIV tec durch Ihre Integrationsplattform eine flexible Lösung um Technologien wie RFID, Wifi-Postionierung, GPS und andere zu einer Gesamtlösung zu kombinieren. Im SpeedLab wird so auch der Partnernetzwerkgedanke des ZIOs aufgegriffen, in dem sich Unternehmen aus dem Netzwerk inhaltlich mit einbringen. „Denn nur mit strukturiert und zielorientiert entwickelten Lösungen lässt sich das Potenzial intelligenter Objekte erst nutzbar machen“, so Prof. Alexander Pflaum.

IKE – die „Intelligente Kennzahlenermittlung im Lager"
Um Transparenz in innerbetriebliche Transportprozesse zu bringen, ist die Erhebung von Kennzahlen unumgänglich. „Kennzahlen dienen heute zahlreichen Unternehmensbereichen als Basis zur Planung, Steuerung und Überwachung von Prozessen – mit Ausnahme des innerbetrieblichen Transports. Prozesse werden dort oftmals nur indirekt erfasst und so das Optimierungspotenzial vernachlässigt“, berichtet Prof. Alexander Pflaum. Dieser Herausforderung hat sich die Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS angenommen und mit IKE ein System entwickelt, um unter Zuhilfenahme mobiler Ortungssysteme beispielsweise Daten von im Lager eingesetzten Routenzügen zu erfassen. „Der Vorteil von IKE ist, dass ein Unternehmen kein System kaufen muss, sondern es nur für einen festgelegten Zeitraum mietet. Wir können anhand der gesammelten und analysierten Daten konkrete Vorschläge für Prozessoptimierungen formulieren.“ IKE ist nur eine der anwendungsorientierten ZIO-Lösungen, die auf dem RFID-Kongress vorgestellt werden.

Vorstellung des ZIO-Partnernetzwerkes und des Test- und Anwendungszentrum L.I.N.K.
Das ZIO baut auf verlässliche und langfristige Partnerschaften mit Unternehmen aus den unterschiedlichen Technologie – und Anwendungsbereichen, um gemeinsam die Entwicklung von Lösungen voranzutreiben. „Wir wollen im Netzwerk anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung in kleinen Schritten genauso betreiben wie die Diskussion visionärer Ideen“, umschreibt Prof. Alexander Pflaum den ZIO-Netzwerkgedanken. Die Kombination aus Praxis und Forschung ist auch das große Plus des Test- und Anwendungszentrum L.I.N.K., welches das Fraunhofer IIS in Nürnberg betreibt. „Im L.I.N.K. können wir Partnern und Kunden neueste Entwicklungen des ZIO in ihrer vollen Funktion demonstrieren. Das Zentrum steht aber auch Firmen für eigene Testreihen zur Verfügung“, schließt Prof. Alexander Pflaum.

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Anja Van Bocxlaer
RFID im Blick
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