Wahlprüfsteine der Brandenburger IT-Wirtschaft an die Politik

Quelle: SIBB region (PresseBox) (Wildau, ) Der Branchenverband der IT- und Internetwirtschaft Berlin Brandenburg, SIBB e.V., hat in Vorbereitung auf die Landtagswahl 2014 seine Wahlprüfsteine vorgelegt. In einem Arbeitspapier formuliert der SIBB e.V. im Namen seiner Brandenburger Mitgliedsunternehmen wichtige Forderungen zu branchenrelevanten Themen an die Politik, verbunden mit einer Situationsbeschreibung und Standpunkten der Mitgliedsunternehmen.

Zu den wichtigsten Forderungen des SIBB e.V. gehören: Eine offensivere Herausstellung der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) als bedeutenden eigenständigen Industriezweig im Land Brandenburg verbunden mit Maßnahmen zur stärkeren Wahrnehmung und Unterstützung der vor allem klein- und mittelständisch geprägten Unternehmen.

Der SIBB e.V. fordert, dass die Brandenburger Politik die Möglichkeiten der Digitalisierung in nahezu sämtlichen Wirtschafts- und Verwaltungsbereichen stärker nutzbar machen muss. „Der Brandenburger Wirtschaft bieten sich hier branchen- und standortübergreifende Chancen, die dank der Potentiale der Brandenburger IKT-Industrie deutlich verstärkt werden können. Hierzu gehören auch Fragen der Daseinsvorsorge im ländlichen Raum sowie die Nutzung der breiten Palette an Produkten und Dienstleistungen bei wirtschaftlichen und verwaltungstechnischen Aufgabenstellungen, “ so SIBB-Vorstandsmitglied Stefan Zorn. Dabei gelte es auch, die Zusammenarbeit mit Berlin auf allen Ebenen „auf Augenhöhe“ weiter voran zu treiben, die Kooperation mit Polen zu forcieren und dem Fachkräftemangel durch die Bindung lokaler Hoch- und Fachschulabsolventen, aber auch durch entsprechende Aus- und Fortbildungskonzepte in der IKT, offensiv zu begegnen.

Eine weitere Forderung setzt der SIBB e.V. in der politischen Weichenstellung zur Schaffung attraktiver Wohn-, Arbeits- und Lebensumfelder im ländlichen Raum unter Zuhilfenahme vernetzter digitaler Lösungen. SIBB-Geschäftsführer René Ebert: „Nur mit IT-gestützten Lösungen und Services sowie den damit verbundenden vielfältigen Aussichten können im Flächenland Brandenburg Abwanderung verhindert und regionale Mobilitätskonzepte zur lokalen sozialen Bindung der Menschen stadtferner Regionen des Landes zukunftsweisend realisiert werden.“

Außerdem fordert der SIBB konkrete Maßnahmen für eine qualifizierte Präsentation und Vermarktung des Leistungsportfolios der Brandenburger IKT-Industrie - die Außendarstellung des Landes Brandenburg als exzellenter Technologiestandort gelte es zu forcieren, aber auch die Rolle der IKT-Branche als Wirtschaftsfaktor in der regionalen Wirtschaftspolitik gelte es stärker herauszustellen und zu vermarkten. Der Branchenverband beansprucht für die IKT-Industrie zudem die Verankerung von Entwicklungschancen und Garantien in der Berücksichtigung langfristiger Planungen regionaler Wachstums- und Entwicklungsprogramme sowie die Berücksichtigung bei der Vergabe wichtiger Finanzierungshilfen bei Forschung und Entwicklung.

Stefan Zorn: „Die IKT-Industrie stellt in Brandenburg mit rund 1.800 Unternehmen und etwa 12.000
Beschäftigten einen wichtigen Baustein im gesamtwirtschaftlichen Gefüge dar. Diese Unternehmen sind Quelle für Innovationen und Garant für die Versorgung der Bevölkerung mit IT-Dienstleistungen in der Fläche. Daher erwarten wir von der Politik einen intensiveren Kontakt zu dem leider noch oft unterschätzten Bestand an IKT-Unternehmen im Land Brandenburg und damit verbunden eine nachhaltigere Unterstützung. Mit dem Netzwerk SIBB region bieten wir der Landespolitik hierfür eine exzellente Kommunikationsplattform.“

Das ausführliche Forderungspapier finden Sie hier:
http://www.sibb.de/...

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