Freelancer: Ist die Rückkehr zur Festanstellung eine Alternative?

Viele Freelancer arbeiten sehr erfolgreich und genießen die Rolle des "eigenen Chefs" / Doch ist das Modell auf alle übertragbar? / Das Projektportal freelancermap.de hat seine Mitglieder hierzu befragt
(PresseBox) (Nürnberg, ) Ob Freiberufler oder Festangestellter - beide Positionen haben ihre Vor- und Nachteile. Eine aktuelle Umfrage der Portale freelancermap.de und freelancermap.com zeigt: Zwar sind die meisten Freelancer fest von ihrer Tätigkeit überzeugt, doch ein gutes Gehalt wäre für viele trotzdem ein Grund, wieder in die Festanstellung zu wechseln.

Sein eigener Chef sein. Selbst entscheiden. Für Freelancer ist dieser Traum in Erfüllung gegangen. Natürlich gibt es all diese Vorteile, von denen viele Angestellte träumen. Doch freiberuflich tätig zu sein, ist auch oft viel härter als man sich vorstellen kann.

Feste Arbeitszeiten, adé!

Als Freelancer kann man immer ausschlafen? Schön wäre es! Doch Freiberufler müssen in der Regel genau wie jeder Angestellte zu normalen Geschäftszeiten erreichbar sein. Und meist auch noch danach. Und am Wochenende. Und wenn das Kind Geburtstag feiert. Für das Projektgeschäft opfern nicht wenige Freelancer ihre Freizeit. Es ist eben kein "9-to-5-Job", den sie sich ausgesucht haben, sondern ein Job, der extrem viel Eigenleistung erfordert.

Sicheres Gehalt? Nicht für Freelancer!

Wer nicht fest angestellt ist, muss sich von Auftrag zu Auftrag oder Projekt zu Projekt hangeln - da bleiben Durststrecken natürlich nicht aus. Der Druck, immer Geld zurücklegen zu müssen und manchmal nicht zu wissen, wann wieder Geld "ins Haus kommt" ist nichts für schwache Nerven. Verständlich, wenn sich jemand nicht mit dem Gedanken an finanzielle Unsicherheit anfreunden kann. Dann vielleicht doch lieber ein Angestelltenverhältnis?

Krankheit oder Urlaub? Pech gehabt!

Als Freelancer in den Urlaub zu fahren ist echter Luxus, denn anders als bei einem Angestellten bedeutet "keine Arbeit" auch "kein Geld". Bezahlter Urlaub und die Absicherung im Krankheitsfall sind für Freiberufler höchstens ein schöner Gedanke. Um die Versicherung muss er sich sowieso selbst kümmern - und das kann teuer werden.

Wie man es also dreht und wendet, beide Arbeitsformen haben ihre Vor- und Nachteile. Das sehen wohl auch die Umfrageteilnehmer von freelancermap so. Denn 43,3 Prozent (396 User) der Befragten möchten um jeden Preis ihr eigener Chef bleiben und können sich nicht vorstellen, jemals wieder in ein Angestelltenverhältnis zurückzukehren.

Im Gegensatz dazu schließen 49,5 Prozent der Befragten - also 452 Plattformnutzer - bei einem guten Gehalt eine Rückkehr zur Festanstellung nicht aus. Nur 7,1 Prozent (65 Nutzer) sind nicht freiwillig Freelancer und möchten auf jeden Fall zurück zur Festanstellung.

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