Mehr Effizienz wagen

Während Wärmepumpen für die Beheizung von Ein- und Mehrfamilienhäusern heute die meist verbreitete erneuerbare Technologie darstellen, ist der Einsatz in großen Gebäuden sowie in Industrie und Gewerbe eher selten zu finden
(PresseBox) (Lauda-Königshofen, ) Der Einsatz von Hochtemperatur-Wärmepumpen (> 90°C) stellt jedoch, durch die erzielbaren Energie- und Betriebskosteneinsparungen, eine wirtschaftliche und umweltfreundliche Alternative zu konventionellen Heiz- oder Kühlsystemen dar.

Eine Wärmepumpe ist eine Einrichtung, die einen Wärmestrom bei niedriger Temperatur aufnimmt (kalte Seite) und unter Aufwand hochwertiger Energie bei höherer Temperatur wieder abgibt (warme Seite). Die größte technische Herausforderung liegt bei Hochtemperatur Wärmepumpen darin, ein Trägermedium zu finden das für diese Temperaturen geeignet ist und einen geeigneten Verdichter zu konstruieren.

Neben den thermodynamischen Aspekten gilt es bei der Auswahl des Wärmeträgermediums jedoch auch gesetzliche Regelungen, sicherheitstechnische und toxikologische Aspekte sowie Fragen der Klimarelevanz zu beachten.

Abwärme ist heute weitgehend ungenützt und belastet unsere Umwelt. Für die Bereitstellung von Prozesswärme in der Industrie, mit einem Temperaturniveau von 140 °C werden jährlich in Deutschland 166 TWh Energie aufgewendet. Hochtemperatur-Wärmepumpen können bis zu 33 % des Nutzwärmebedarfs bereitstellen beziehungsweise aus der Abwärme zurückgewinnen. Das entspricht 16 % des gesamten industriellen Energiebedarfs. Das technische Potenzial ist derzeit noch fast unangetastet.

Als Wärmequelle kann zum Beispiel die Abwärme aus mechanischen Fertigungsprozessen herangezogen werden. Auch die Abwärme, die durch diverse Kühlprozesse zum Beispiel in der Lebensmittel­industrie, Chemie- und Pharmaindustrie, Kunststoffindustrie oder metallverarbeitenden Industrie abgeführt werden muss, kann genutzt werden. Dadurch können die in vielen Fällen erforderlichen Kühltürme oder Energievernichtungsanlagen (Rückkühler) zum Abführen der Abwärme durch eine Wärmepumpe, mit welcher die Abwärme genutzt und auf ein höheres Temperaturniveau gebracht werden kann, ersetzt werden.

Auch Die Abwärme aus Heizwerken oder aus Fernwärmenetzen konnte bis dato durch den Einsatz von Wärmepumpen aufgrund des zu hohen Wärmequellentemperaturniveaus nicht genutzt werden. Durch die neuen Hochtemperatur-Wärmepumpen kann die derzeit ungenutzte Abwärme genutzt werden.

Die Innovation der SolarArt GmbH&Co.KG liegt in der Entwicklung einer besonderen Verdichter-Konstruktion, eines Schraubenverdichters, verbunden mit dem Einsatz von Wasser(dampf) als Wärmeträgermedium. Zudem wurde ein hocheffizientes Kaltwasserregister entwickelt und gebaut. Die Arbeitsschritte Aufbau des Prototyps mit Prozesssimulation und Kennlinienerstellung sind abgeschlossen. Dabei wurden Arbeitstemperaturen von 135° C erreicht.

Mit geringen Modifikationen kann das Gerät auch zur Nachverstromung von Abwärme aus Biogasanlagen eingesetzt werden. Dieser Anwendungsfall wird in einem zweiten Teststand verifiziert.

Diese Wärmepumpe ist ein neues Geschäftsfeld der SolarArt GmbH & Co.KG. Dieses neue Geschäftsfeld finanziert die SolarArt GmbH & Co.KG über Unternehmensdarlehen. Die Investoren eine Teilhabe an nachhaltigen Geschäftsfeldern und feste Zinsen ermöglichen. Nähere Informationen zu den Unternehmensdarlehen finden Sie unter www.solarart-services.de.

Kontakt

SolarArt Kraftwerk 1 GmbH&Co.KG
Würzburger Straße 99
D-97922 Lauda-Königshofen
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Geschäftsführung und Vertrieb
Armin Hambrecht
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