Sensibilität im Arbeitsschutz ausbaufähig

Kosten von Entschädigungsleistung steigen
DEGEAA Firmenlogo (PresseBox) (Hamburg, ) Es liegt aktuell das Unfallgeschehen aus dem Jahr 2012 bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) vor und birgt interessante Ergebnisse sowie beeindruckende Zahlen. Zwar sind insgesamt im Jahr 2012 die Unfälle im Verhältnis zum Vorjahr geringfügig zurückgegangen aber dennoch sind die Zahlen beeindruckend:

Es gab gut 1 Mio. meldepflichtige Arbeitsunfälle, fast 21.000 neue Unfallrenten sowie 886 Todesfälle durch Arbeits- oder Wegeunfälle. Auch bestätigte sich bei über 35.000 Fällen der Verdacht einer Berufskrankheit (BK), wodurch u.a. fast 5.000 neue BK-Renten ausgelöst wurden. Zudem ereigneten sich fast 2.500 Todesfälle infolge einer Berufskrankheit. Teilt man nun nur die Arbeits- und Wegeunfälle von etwa 1 Mio. durch ca. 250 Arbeitstage im Jahr, so haben wir tagtäglich 4.000 Arbeits- und Wegeunfälle in Deutschland. Diese Zahl macht deutlich wie wichtig der Arbeitsschutz und wie groß noch immer das Verbesserungspotential sind. In aller Regel klagen die Unternehmen über die hohe Regulierung durch Gesetze und Verordnungen auch und gerade im Arbeitsschutz. Vielmehr sollte aber der Nutzen daraus erkannt werden, denn jeder Unfall birgt zum einen ein individuelles, persönliches Einzelschicksal und zum anderen einen Kostenfaktor für die Solidargemeinschaft der Versicherten. Denn bemerkenswert ist auch, dass trotz des geringen Rückgangs des Unfallgeschehens die Kosten der Entschädigungsleistungen um fast 1% auf 9 Mrd. angestiegen sind. Zur Verdeutlichung: Das sind 9 Tausend Mio. Euro!

Diese Summe muss von den Unternehmen getragen werden, sodass auch jedes Unternehmen bestrebt sein muss das Unfallgeschehen weiter zu senken um damit einen Beitrag zur Stabilisierung der Kosten der gesetzlichen Unfallversicherung zu leisten.

Experten der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (DEGEAA) raten: "Arbeitsplätze nachhaltig sicher, effizient und damit wirtschaftlich zu gestalten. Dies muss nicht immer hohe Kosten verursachen. Viele Unternehmen scheuen sich den Kontakt zu den beratenden Firmen zu suchen."

Unabhängig davon ist sicher jedem Unternehmer die direkte Belastung und finanzielle Bedeutung eines hohen Krankenstandes oder auch die indirekten Kosten durch Kompensation der Unterbesetzung, Einarbeitung von Springern, erhöhte Arbeitsbelastung der gesunden Kollegen, Wiedereingliederung der Betroffenen usw. bewusst. Die Wirtschaft und das Handeln wird schneller. Dabei bleiben die Grundlagenthemen auf der Strecke. Mit einem kompetenten Outsourcing können spezielle Themen schnell erarbeitet und umgesetzt werden. Outsourcing muss nicht gleich heißen Stellen abzubauen, sondern in diesem Fall, werden wichtige Grundlagen für die Mitarbeiter nachhaltig erarbeitet.

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Robert Morick
Key Account Manager

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