Risiko-Management oft unzulänglich

(PresseBox) (Bremen, ) Bei der Unternehmenssicherung bewegen sich viele Führungskräfte nach Beobachtung des Risiko-Management-Experten Uwe K. May und des Normungsfachmanns Manfred Skiebe auf dünnem Eis:

Unzureichend durchdachte Lösungen kosten mittelfristig nicht nur deutlich mehr Geld, sondern treiben viele Unternehmen sogar direkt in die Insolvenz.

Die Gründe dafür liegen hauptsächlich in fehlenden oder unzulänglichen Risikoanalysen und im Versicherungsschutz, der häufig an den wahren Bedürfnissen vorbei läuft, aber auch in veralteten oder nicht angewandten Normen und Standards. Uwe K. May von der RCA Assekuranz und Manfred Skiebe vom INMAS Institut für Nomenmanagement empfehlen Unternehmern daher, zunächst einen "Risk Check" durchzuführen, der mindestens eine Betriebsbegehung, Interviews mit den sicherheitsrelevanten Mitarbeitern sowie eine Begutachtung der Sicherheitsdokumentation umfasst. Die verantwortlichen Manager sollten auf jeden Fall in den Prozess eingebunden werden -- und nach Möglichkeit auch externe Berater, die sich nicht nur mit Versicherungen auskennen, sondern auch mit den Abläufen in Unternehmen.

Bevor tatsächlich Versicherungen abgeschlossen werden, empfiehlt es sich laut May und Skiebe, intern alles zu tun, um Risiken auszuschließen. So könne viel Geld gespart werden. Dabei müsse in vielen Unternehmen auch ein besonderes Augenmerk auf das Normenmanagement gerichtet werden, um Produkthaftungsfälle zu vermeiden. Weitere Infos: www.inmas.de, www.rca-assekuranz.de

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