FIA Formula E Championship startet in Peking in die neue Saison

Interview mit BMW DTM-Fahrer António Félix da Costa
Beijing ePrix, BMW i8 Safety Car, Photo: Formula E (PresseBox) (München, ) Ob in der DTM, in der United SportsCar Championship oder in unzähligen weiteren Rennserien: Woche für Woche kämpfen BMW Teams und Fahrer um Punkte, Siege und Titel. Auch abseits der Strecke sorgen die Mitglieder der großen BMW Motorsport Familie rund um den Globus für Schlagzeilen. Mit den „BMW Motorsport News“ fassen wir für Sie die Geschehnisse kompakt und informativ zusammen. So bleiben Sie immer auf dem Laufenden.

Formula E: Zweite Saison startet in Peking. Sebastien Buemi (CH) hat einen perfekten Start in die zweite Saison der FIA Formula E Championship erwischt und sich als erster Fahrer überhaupt die maximale Punkteausbeute von 30 Zählern für die Poleposition, die schnellste Rennrunde und den Sieg gesichert. Beim Beijing ePrix in der chinesischen Hauptstadt standen Lucas di Grassi (BR) und Nick Heidfeld (DE) auf den Plätzen zwei und drei neben ihm auf dem Podium. Insgesamt verfolgten 76.000 Fans das Geschehen bei der ersten Veranstaltung der Saison und erlebten dabei auch das BMW i8 Safety Car und das BMW i3 Medical Car in Aktion. Auch in der Saison 2015/2016 ist BMW der „Official Vehicle Partner“ der innovativen Serie. Die beiden neuen BMW i8 Safety Cars wurden deutlich mehr auf Performance getrimmt und technisch gemäß FIA-Reglement angepasst. Für BMW DTM-Pilot António Félix da Costa (PT) verlief das erste Rennwochenende hingegen nicht nach Plan: Nach einer Kollision schied er vorzeitig aus. Dennoch zog Félix da Costa nach dem Start in seine zweite Formula E Saison eine positive Bilanz.

Drei Fragen an... António Félix da Costa.

António, die zweite Saison der Formula E läuft. Sind Sie glücklich, wieder mit dabei zu sein?

António Félix da Costa: „Ich freue mich riesig darüber. Diese Meisterschaft hat sich den Respekt der Motorsport-Welt erarbeitet – und für mich ist es großartig, dabei sein zu können. Ich spüre, dass in der Formula E Geschichte geschrieben wird. Und in der ersten Saison dieser neuen Serie einen Sieg gefeiert zu haben, war einfach mega. Jetzt will ich meinem Team dabei helfen, noch besser zu werden. Hoffentlich werden wir dabei einige gute Ergebnisse einfahren.“

Ist das für Sie eine schöne Abwechslung zu Ihrem Job als BMW DTM-Pilot?

Félix da Costa: „Es ist eine tolle Meisterschaft mit einer schönen Atmosphäre. Allerdings wird hier völlig anders gearbeitet, und alles spielt sich auf einem anderen Level als in der DTM ab. In der DTM arbeiten wir mit zahlreichen Ingenieuren und einer großen Crew an jedem einzelnen Detail meines Autos. Das mag ich sehr und ist auch einer der Gründe, warum ich die Serie so mag. Hier in der Formula E ist es eine andere Umgebung. Auch sie ist sehr professionell. Das Spannendste ist die Entwicklung der Batterien und die Arbeit an der Batterie-Rennstrategie mit unseren Ingenieuren. Ich finde es super, dass BMW auch in dieser Serie involviert ist. Dass macht es noch einfacher, sich hier heimisch zu fühlen.“

Das erste Rennen des Jahres in Peking ist für Sie allerdings nicht nach Plan gelaufen...

Félix da Costa: „Ja, ganz richtig. Das war nicht gerade eines der besten Wochenenden, um ehrlich zu sein. Im freien Training konnten wir unser Auto stark verbessern. Die Pace war aber nicht gut genug, um es im Qualifying in die Top-10 zu schaffen. Im Rennen habe ich mich schnell nach vorn orientiert und lag mit einer guten Pace auf Platz neun. Dann trat jedoch ein technisches Problem mit der Batterie meines ersten Autos auf. Das hat Zeit gekostet. Danach hatte ich im zweiten Auto einen Unfall mit Jacques Villeneuve. Den nehme ich auf meine Kappe. Es tut mir leid für ihn. Für mich war das Rennen zu diesem Zeitpunkt allerdings eigentlich schon vorbei. Wir müssen jetzt hart arbeiten, um unsere Performance für die kommenden Läufe zu verbessern. Ich bin aber zuversichtlich, dass uns dies gelingen wird.“

Kontakt

BMW AG
Petuelring 130
D-80788 München
Telefon: +49 (89) 382-0
Ingo Lehbrink
Konzernkommunikation und Politik / Sportkommunikation
Jörg Kottmeier

Bilder

Social Media