Die große GULP Stundensatz-Umfrage - Immer mehr Konzerne holen IT- und Engineering-Freelancer an Bord

(PresseBox) (München/Zürich, ) Die große GULP Stundensatz-Umfrage beleuchtet alljährlich unterschiedliche Aspekte des IT-Projektmarkts. Deshalb sind für die Erhebung auch Fragen nach der Projektbeschaffenheit von besonderem Interesse. Eine wichtige Erkenntnis: Die Schere zwischen kleinen und großen Unternehmen, die auf Freelancer setzen, klafft immer mehr auseinander.

Die große GULP Stundensatz-Umfrage wurde sechs Monate lang online und anonym durchgeführt. Partner der Erhebung waren die Computerwoche, 4freelance.de, mediafon.net, ich-bin-mehr-wert.de, exali.de, das E-3 Magazin und Markt & Technik. An der Befragung nahmen IT- und Engineering-Selbstständige mit und ohne GULP Profil teil.

Immer mehr Konzerne verlassen sich auf IT- und Engineering Freelancer

IT- und Engineering Freelancer selektieren ihre Projekte nach unterschiedlichen Spezifika. Liegt ein besonderer Fokus dabei auf die Internationalität oder namhafte Auftraggeber, so werden bevorzugt Projekte großer Konzerne angenommen. Aber auch Konzerne greifen auf das Know-how und die Flexibilität von Freelancern zurück. In der GULP Stundensatz-Umfrage wurden die Teilnehmer daher hinsichtlich der Größe der Unternehmen befragt, für die sie im aktuellen Projekt tätig sind.

Eine wichtige Beobachtung: Über die Hälfte, genauer gesagt 52,2 Prozent aller befragten Freelancer waren, beziehungsweise sind, in Unternehmen mit 5.000 Mitarbeitern und mehr beschäftigt. Das ergibt eine Steigerung von 3,9 Prozentpunkten zum Vorjahr – damals waren 48,3 Prozent der Freelancer bei Konzernen im Projekt.

Klaffende Lücke: Freelancer-Einsatz in kleinen und großen Unternehmen

Interessant wird diese Beobachtung erst Recht, wenn man den Einsatz von Freelancern in kleinen und mittelständischen Unternehmen in den Vergleich einbezieht. Fasst man alle Unternehmen jenseits von 1.000 Beschäftigten zusammen, so wird der Unterschied noch deutlicher:

Diese vereinen 70,7 Prozent aller eingesetzten Freelancer auf sich. Im Vorjahr waren es noch 66,8 Prozent. Auf der anderen Seite waren lediglich 10,9 Prozent der Teilnehmer bei einem Unternehmer mit weniger als 100 Beschäftigten tätig. Das bedeutet gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang von 3,1 Prozentpunkten.

Diese Entwicklung korreliert auch mit den Ergebnissen des IT-Mittelstandsindex, freelancer-einsatz-noch-verkannt.html), bei dem die Personalauslastung in den IT-Abteilungen der kleinen und mittelständischen Unternehmen erfasst wurde.
„45 Prozent aller Unternehmen klagten über einen Fachkräftemangel. Der Einsatz von Freelancer zur Behebung dieses Mangels, wurde aber gerade einmal von einem Drittel erwogen. Es bleibt spannend zu beobachten, wann der Digitalisierungsdruck in diesen Unternehmen derart anwächst, dass er auch einen positiven Einfluss auf den Einsatz von Freelancern nimmt”, erklärt Stefan Symanek, Leiter Marketing.

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