Gartner nimmt Cloudera in den “Magic Quadrant for Operational Database Management Systems” auf

Untersuchung basiert auf dem Weitblick (“Completeness of Vision”) und der Umsetzungskraft (“Ability to Execute”)
(PresseBox) (München, Palo Alto (Kalifornien), ) Cloudera ist von Gartner in den „Magic Quadrant for Operational Database Management Systems” aufgenommen worden, der im Oktober 2015 erschienen ist. Damit ist der weltweite Anbieter der schnellsten, einfachsten und sichersten Plattform zum Datenmanagement und zur Datenanalyse, die auf Apache Hadoop aufbaut, und der neuesten Open-Source-Technologien zum zweiten Mal in Folge in dem Bericht vertreten. Der komplette Bericht, einschließlich der Grafik mit dem Quadranten, steht unter http://go.cloudera.com/... zur Verfügung.

Laut Gartner „war der OLTP-DBMS-Markt, aus dem sich der Markt für operatives DBMS entwickelt hat, Anfang des 21. Jahrhunderts bereits sehr fortgeschritten. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Internetnutzung und Verfügbarkeit jedoch mussten auch die Anwendungen wachsen, die für das damit verbundene Wachstum der Infrastruktur nötig waren. Infolgedessen sind in den vergangenen fünf Jahren zahlreiche neue Anbieter mit Produkten in diesen Markt eingetreten, die die speziellen Anwendungen unterstützen, die von einer neuen und weltweiten Business-Landschaft gebraucht werden. Viele Innovationstreiber haben großen Einfluss. Neue Formen von Daten sind durch vernetzte Geräte (IoT) verfügbar geworden, etwa Daten von Smart Meters sowie Maschinen- und Gerätedaten: Wir nennen dies ‘Beobachtungsdaten’. Die weit verbreitete Nutzung persönlicher Geräte und von Social Media ist ebenfalls zu einer Quelle sozialer und geschäftlicher Daten geworden: Wir nennen dies ‘Interaktionsdaten’. Die Akzeptanz optimal angepasster Technik treibt die Nutzung alternativer Data-Stores zur Verwaltung dieser neuen Formen von Daten: Während 91% der Organisationen, die wir untersucht haben, angaben, dass sie RDBMS einsetzen, nutzen 45% Key-Value-Datenbanken, 38% dokumentenartige DBMS, 22% tabellenartige DBMS und 16% Graph-DBMS. Die neuen Formen von Daten müssen jetzt nicht nur für Analysen, sondern auch in Transaktionen genutzt werden.”

2014 hat Cloudera prognostiziert, dass Hadoop hinter den Anwendungen "verschwinden" wird, die für das weitere Wachstum und die Marktreife von Hadoop immer wichtiger werden. Plattform-Anbieter sind für geschäftliche Anwender die Grundlage des Erfolgs geworden – ohne dass diese sich der darunter liegenden Technologie bewusst sind. So wird auch Hadoop eine unterstützende Rolle für die Anwendungen und Analysen unterstellt, die es ermöglicht. Heute sind die Plattform-Tools mit Apps Teil eines aufstrebenden Marktes, der die Technologie für Omnipräsenz voran treibt und Kunden einen riesigen, neuen Wert schafft.

In einem Cloudera-Webinar hat Dr. Ralph Kimball, ein Vordenker für Data Warehousing/ Business Intelligence und Verfechter des Dimensional Modeling, kürzlich wiederholt, warum Hadoop und die Anwendungen, die es ermöglicht, solche Auswirkungen auf traditionelle Data-Warehousing-Umgebungen haben: Durch die Modernisierung des “Hinterzimmers” mit Datensammlung und -vorbereitung, kann Hadoop sehr rasch die Tür zu mehr Daten, mehr Anwendern und mehr unterschiedlicher Analyse-Perspektiven als je zuvor öffnen. Die modulare, skalierbare Architektur von Hadoop bringt einige attraktive Vorteile mit sich:

  • Verarbeitungsleistung: Mit hochgradig parallelen, verteilten Rechensystemen wie Apache Spark lassen sich SLAs einhalten.
  • Leistung bei der Bewegung von Daten: Mit Werkzeugen wie Apache Sqoop lassen sich Daten für die Verarbeitung aus den aggressivsten operativen Datenquellen in voller Geschwindigkeit aufnehmen.
  • Skalierbarkeit: Daten können weit jenseits früherer Begrenzungen wachsen, mit vorhersagbarer und linearer Reaktion.
  • Vielfalt: Durch Hadoops charakteristische “Schema-on-Read”-Fähigkeit kann jede Art strukturierter oder unstrukturierter Daten erforscht werden, ohne dass sie vorher physikalisch umgewandelt werden müssten.
  • Geringe Kosten: Verarbeitungs-Workloads oder Archivdaten von einem bestehenden Data Warehouse, Mainframe oder anderem Legacy-System “abladen”.
  • Flexibilität: Zahlreiche Programmiersprachen und alternative Techniken wie die Volltextsuche mit Apache Solr gehen weit über SQL hinaus.
Die Verfasser des Berichtes merken an, dass „Gartner zu einer Zeit den Markt für Online Transaction Processing (OLTP) DBMS als sehr reif betrachtet hat, mit wenigen Neuankömmlingen, die den Status Quo herausfordern. In den letzten Jahren hat sich der Markt aber rapide verändert, was zu unserer Neudefinition als ‘Operational DBMS’-Markt im Jahr 2013 führte. Die Einführung von NoSQL-DBMS und Hadoop, die die Nutzung zusätzlicher Datentypen und ‘unstrukturierter Daten’ bei Transaktionen unterstützen, sowie die weit verbreitete Einrichtung von In-Memory-Computing haben sich als transformativ erwiesen. Viele Organisationen beginnen damit, diese neuen DBMS-Engines einzusetzen, um Analysen direkt in Transaktions-Datenströme für HTAP aufzunehmen und um andere, neue Anwendungsfälle einzurichten, etwa globale Skalierbarkeit bei Web-Anwendungen und aufkommende IoT-Anwendungen mit Event-Verarbeitung.”

„Das Aufkommen fertiger Apps für bestimmte Business-Probleme, etwa Value-at-Risk oder Next-best-Action, erlaubt traditionellen Unternehmen, sich fortschrittliche Analysen einzukaufen und sie in den Betrieb zu integrieren”, so Mike Olson, Mitgründer und Chefstratege (CSO) von Cloudera. „Wir beobachten das gerade bei unseren Kunden-Deployments. Die neue Verfügbarkeit dieser Techniken wird aus Daten einen Wert schöpfen, der bisher unerreichbar war, was wiederum schnell die Akzeptanz steigern wird. Das ist eine große, neue Möglichkeit und der wichtigste Grund, weshalb wir erwarten, dass der Daten- und Analysemarkt so schnell wachsen wird.
 
Über den Gartner Magic Quadrant
Gartner spricht keine Empfehlung für die in seinen Forschungsberichten positionierten Anbieter, Produkte oder Dienstleistungen aus und empfiehlt IT-Anwendern auch nicht, nur Anbieter auszuwählen, die am höchsten eingestuft wurden. Die Gartner-Forschungspublikationen geben die Meinung der Gartner-Forschungsorganisation wieder, ihre Inhalte sollten nicht als Tatsachen interpretiert werden. Gartner schließt jegliche ausdrückliche oder stillschweigende Gewährleistung in Bezug auf diese Studie aus, einschließlich der Gebrauchstauglichkeit oder Zweckmäßigkeit der untersuchten Produkte und Dienstleistungen.
 
 
 

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