Telemedizin für die außerklinische Beatmung am ZTG-/eGesundheit.nrw-Gemeinschaftsstand

Aussteller präsentieren innovative Möglichkeiten für die Versorgung
(PresseBox) (Bochum/Düsseldorf, ) Innovative telemedizinische Möglichkeiten für die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) sind Schwerpunktthema am ZTG-/eGesundheit.nrw-Gemeinschaftsstand. Das Thema kann von den Besucherinnen und Besucher der MEDICA (Halle 15, Stand D05) anhand von Demonstratoren und Präsentationen mit den Expertinnen und Experten der ZTG GmbH sowie den Ausstellungspartnern Uniklinik RWTH Aachen, silvermedia und Sanitätshaus müller betten aus Engelskirchen (smb) fundiert diskutiert werden.

COPD, die chronisch obstruktive Lungenerkrankung, gehört sowohl weltweit als auch in Deutschland zu den häufigsten Krankheiten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht in ihrer letzten Schätzung aus dem Jahr 2007 von 210 Millionen Betroffenen weltweit aus. Es handelt sich dabei meist um eine Kombination aus einer chronisch-obstruktiven Bronchitis mit einem Lungenemphysem. Bei der Krankheit wird das Ausatmen durch eine Verengung der Bronchien behindert. Im Verlauf der Krankheit kommt eine Zerstörung des Lungengewebes hinzu, wodurch der Gasaustausch zunehmend beeinträchtigt wird. Neben einer frühzeitigen Diagnose ist vor allem eine kontinuierliche und interdisziplinäre medizinische und pflegerische Versorgung der Patientinnen und Patienten notwendig. Hier kann die telemedizinisch unterstützte Betreuung einen wichtigen Beitrag leisten, um die Versorgungsqualität zu verbessern und die Lebensqualität der Betroffenen zu steigern.

Wie den Betroffenen mittels telemedizinischer Anwendungen geholfen werden kann, wird am ZTG-/eGesundheit.nrw-Gemeinschaftsstand anhand von Demonstratoren und Präsentationen verdeutlicht. Die ZTG GmbH, die Uniklinik RWTH Aachen, das Sanitätshaus müller betten aus Engelskirchen (smb) sowie das polnische Unternehmen silvermedia verdeutlichen, wie ein Projektdesign zu diesem wichtigen Thema aussehen könnte. Im Rahmen eines interdisziplinären Projektes kann überprüft werden, ob ein Versorgungsszenario im Alltag umsetzbar ist. Zentrales Ziel sollte sein, den COPD-Patientinnen und -Patienten den Verbleib in ihrer gewohnten Umgebung zu ermöglichen. Eine regelmäßige Betreuung kann über regelmäßige Televisiten mittels eines Videokonferenzsystems, bei denen sich Fachärztinnen und -ärzte sowie Pflegedienst, Betroffene und Angehörige miteinander austauschen können, stattfinden. Das kontinuierliche Telemonitoring der wichtigsten Vitalparameter kann den Betroffenen ein erhöhtes Sicherheitsgefühl beim Umgang mit ihrer Erkrankung geben. Zeigen sich auffällig veränderte Vitalwerte, kann das telemedizinische Zentrum der Uniklinik Aachen automatisch durch das System informiert werden und entsprechend reagieren, bspw. die Ärztin/den Arzt oder Pflegedienst vor Ort informieren.

Die ZTG GmbH und ihre Mitaussteller stehen an allen vier Messetagen für einen spannenden Austausch mit den Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung.

Kontakt

ZTG Zentrum für Telematik und Telemedizin GmbH
Universitätsstraße 142
D-44799 Bochum
Jenny Kufrej
ZTG Zentrum für Telematik und Telemedizin GmbH
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit
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