Governikus KG unterzeichnet Charta zur Stärkung der vertrauenswürdigen Kommunikation

(PresseBox) (Bremen, ) Gemeinsam mit dem Bundesinnenministerium, dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, dem Deutschland sicher im Netz e.V., dem Fraunhofer SIT, der Gesellschaft für Informatik, der Bundesdruckerei, 1 & 1 im Verbund GMX und web.de, genua und der Deutschen Telekom unterzeichnete der Geschäftsführer der Governikus KG, Dr. Stephan Klein, eine Charta zur Stärkung der vertrauenswürdigen Kommunikation. „Vertrauenswürdige Kommunikation, insbesondere starke Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, ist die Basis all unserer Software-Entwicklungen, die dem Bund, den Ländern und Kommunen als Anwendung des IT-Planungsrates in großen Teilen bereits zur Verfügung stehen. Von daher sehen wir die Unterzeichnung der Charta nicht nur als konsequenten Schritt, sondern die Charta unterstützt unsere Unternehmensphilosophie zum Schutz personenbezogener Daten“, erläutert Dr. Stephan Klein. „Dass sich Bundesregierung, Vertreter von Verbänden, Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam auf eine solche Charta einigen, die ein Ziel der Digitalen Agenda aktiv untermauert und unterstützt, ist ein großer Schritt, um Sicherheit und Schutz im Netz herzustellen und unterstreicht einmal mehr die Wichtigkeit des nationalen IT-Gipfels, der Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zusammenbringt, um den digitalen Wandel gemeinsam zu gestalten.“

Konkret legt die Digitale Agenda zum Thema Sicherheit und Schutz im Netz fest, „sichere Infrastrukturen zur Verfügung zu stellen, um die eigene Identität im Netz besser zu schützen und sicher zu kommunizieren. Die Nutzung des neuen Personalausweises wird vereinfacht und seine Anwendungen erweitert. Wir unterstützen mehr und bessere Verschlüsselung. Wir wollen Verschlüsselungsstandort Nr. 1 auf der Welt werden. Dazu soll die Verschlüsselung von privater Kommunikation in der Breite zum Standard werden.“ Soweit der Wortlaut der Digitalen Agenda. Die Charta zur Ende-zu-Ende-Verschlüsselung soll nun helfen, Rahmenbedingungen zu formulieren, die die bereits zahlreich vorhandenen Aktivitäten bündeln und fokussieren.

Innerhalb der Verwaltung und der Justiz ist die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung kein neues Thema. Bereits Ende der 90er-Jahre wurde ein Übermittlungsstandard entwickelt, der auf kryptografischer Basis elektronische Kommunikation im Internet stark Ende-zu-Ende-verschlüsselt überträgt. Auf diesem Übermittlungsstandard basierend wurde die Anwendung Governikus des IT-Planungsrates entwickelt, die sämtliche Bausteine enthält, um elektronische Kommunikation über deren gesamten Lebenszyklus im Hinblick auf Authentizität und Integrität zu gewährleisten. Die Anwendung Governikus wird kontinuierlich gemäß aktueller technischer Standards und rechtlicher Rahmenbedingungen – sowohl nationaler als auch internationaler – weiterentwickelt und steht dem Bund, den Ländern und ihren Kommunen zur Nutzung zur Verfügung.

Weitere Informationen zur Anwendung Governikus:
www.governikus.de
www.it-planungsrat.de

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