Geschäftserfolg anders definieren: mehr Kooperation statt Konkurrenz

Initiator der Gemeinwohl-Ökonomie stellt am KIT sein Wirtschaftsmodell vor
(PresseBox) (Karlsruhe, ) Christian Felber spricht am Dienstag, 24. November, um 19.30 Uhr am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Der Initiator der Gemeinwohl-Ökonomie stellt im Gerthsen-Hörsaal am Campus Süd, Engesserstraße 9, dieses alternative Wirtschaftsmodell vor. Hintergrund ist der lauter werdende Ruf nach einem Wertewandel in der Wirtschaft. Mehr Kooperation statt Konkurrenz, mehr Gemeinwohl-Orientierung statt Profitstreben. Und genau darauf zielt die Gemeinwohl-Ökonomie ab, in dem sie demokratisch beschlossene Gemeinwohlkriterien zur wesentlichen Bedingung für wirtschaftlichen Erfolg machen will. 1.700 Unternehmen und 200 Organisationen unterstützen diese Idee bereits. Der Vortrag mit anschließender Diskussion ist eine Gemeinschaftsveranstaltung von fünf Karlsruher Initiativen, der Gemeinwohlökonomie, dem Attac-Netzwerk, der Partei der Grünen, dem Center für Innovation und Entrepreneurship am KIT sowie der Unternehmerinitiative Fairantwortung.

Der Wirtschaftsjournalist und Mitgründer von Attac Österreich ist der wohl profilierteste Vertreter der Gemeinwohl-Ökonomie. Dennoch betrachtet er dieses Wirtschaftsmodell nicht als allein Seelig machend, vielmehr ist es für ihn eines von mehreren alternativen Modellen, die sich gegenseitig befruchten und gemeinsam hin zu einer demokratischen Wirtschaftsordnung entwickeln sollen. Wie dieser Weg aussehen könnte und sollte, das beschreibt Christian Felber in seinen Ausführungen.

Und nach dem Vortrag stellen sich die Organisatoren wie verschiedene Karlsruher Initiativen an eigenen Infoständen vor, suchen das Gespräch und die Diskussion über die eigene Arbeit wie über das Gehörte. Ein weiterer Höhepunkt ist das ab 21.30 Uhr im Foyer stattfindende Gründergrillen im Foyer des Gerthsen-Hörsaals.

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