„Safe Harbor-Regelung” ungültig - AT Internet bekräftigt volle Konformität seiner Analytics Suite mit dem EU-Recht

(PresseBox) (München, ) AT Internet, einer der weltweit führenden Anbieter von Online-Intelligence, äußert sich heute zum Safe-Harbor-Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 6. Oktober 2015, in dem die Entscheidung der Kommission 2000/520/EG für ungültig erklärt wurde. Diese hatte am 26. Juli 2000 bestätigt, dass die vom US-Handelsministerium vorgelegten Grundsätze des „sicheren Hafens“ (Safe Harbor) einen angemessenen Schutz übermittelter personenbezogener Daten gewährleisteten.

AT Internet betont, dass seine Datenschutzpolitik der Datenschutzrichtlinie der Europäischen Kommission entspricht. Die von der AT Internet-Lösung erfassten und verarbeiteten Daten werden ausschließlich auf französischem Boden gespeichert. Europäische Unternehmen, die AT Internet einsetzen, erfüllen daher automatisch die Richtlinie der Europäischen Kommission – im Gegensatz zu Unternehmen, die ihre Daten über andere Analysetools an die Vereinigten Staaten übermitteln.

Was besagt die Safe-Harbor-Regelung?

Die „Safe-Harbor-Regelung“ ist das Ergebnis einer Entscheidung der Europäischen Kommission vom 26. Juli 2000 gemäß der Richtlinie 95/46/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (24. Oktober 1995). Diese Entscheidung betraf die Frage, ob die vom US-amerikanischen Handelsministerium vorgelegten Grundsätze des „sicheren Hafens“ einen adäquaten Schutz für die Daten von Bürgern der Europäischen Union gewährleisteten. Bis dato erlaubte die Safe-Harbor-Regelung die Übermittlung persönlicher Daten von EU-Bürgern in die USA. Sie setzte voraus, dass die Vereinigten Staaten ein angemessenes Schutzniveau garantierten.

Welche Auflagen werden die Nutzer digitaler Analyselösungen künftig erfüllen müssen?

Die europäische Richtlinie verlangt, dass Unternehmen, die US-amerikanische Digital-Analytics-Technologien einsetzen, von jedem EU-Bürger, dessen Daten in den Vereinigten Staaten verarbeitet werden, eine Genehmigung einholen.

Inwiefern unterscheidet sich AT Internet von den meisten Digital-Analytics-Anbietern?

AT Internet bietet seinen Kunden maximalen Schutz:
  • 100 % europäischer Service Provider: Speicherung und Backup der verarbeiteten Daten erfolgen ausschließlich auf proprietären Servern, die sich in Frankreich befinden.
  • Vollständig transparentes Datenschutzkonzept: Die französische Datenschutzbehörde CNIL empfiehlt AT Internet aufgrund seiner Konformität mit den Vorschriften zur Verwendung von Cookies.
  • TÜV-Zertifizierung: Der TÜV Saarland bestätigt, dass die von AT Internet eingesetzten Datenerfassungs- und Datenverarbeitungsverfahren mit den Datenschutznormen übereinstimmen.
Einzigartige Marktposition: Laut dem Bericht des unabhängigen Marktforschungsunternehmens Forrester Research „The Forrester WaveTM: Web Analytics, Q2 2014” ist AT Internet das einzige europäische Unternehmen unter den führenden Akteuren des Digital-Analytics-Markt. Diese „Leader“-Position ist Garant für maximale Leistung und die strikte Einhaltung von EU-Vorschriften.

Mathieu Llorens, CEO von AT Internet, erklärt: „Die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs, die ‚Safe-Harbor-Regelung‘ für ungültig zu erklären, sollte für einen besseren Schutz europäischer Nutzer sorgen, denn sie wird die Diskussion über die notwendige Harmonisierung der französischen und amerikanischen Praxis wieder aufleben lassen. Unseren europäischen Kunden möchten wir versichern, dass sie sich nach wie vor auf unsere Garantien und Zertifizierungen verlassen können – unsere Hosting-Infrastruktur beschränkt sich ja auf Frankreich. Wir sind und bleiben ein unabhängiges Unternehmen, dessen Fokus ausschließlich auf der Webanalyse liegt.“

Whitepaper für Anfang 2016 geplant

Gemeinsam mit Aurélie Pols, einer international anerkannten Datenschutzexpertin der Digital-Analytics-Branche, arbeitet AT Internet derzeit an einem Whitepaper. Gegenstand des Whitepapers sind eine umfassende Erörterung des Themas sowie bewährte Praktiken und Tools, die mit den aktuellen Rechtsvorschriften konform sind und Marketingverantwortlichen bei der korrekten Einschätzung ihrer gegenwärtigen Situation helfen können.

Aurélie Pols ergänzt: „Safe Harbor ist seit jeher eine Schwachstelle gewesen, wenn es um den Schutz personenbezogener Daten von EU-Bürgern ging – das gilt umso mehr, als der Kunde im Digital Analytics-Bereich immer stärker in den Mittelpunkt rückt. Deshalb bezeichneten Edward Snowden und ein österreichischer Jurastudent diese Regelung auch als illegal. Die aktuelle Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs und andere Themen, mit denen unsere Branche zu kämpfen hat, wie beispielsweise AdBlocker und die Datenqualität, sollten Anlass dazu geben, ein besseres Gleichgewicht zwischen datenbasierten Entscheidungsprozessen und dem Wunsch der Nutzer nach Schutz ihrer Privatsphäre zu finden. Jeder, der im Rahmen des digitalen Datenökosystems agiert, muss seinen Teil der Verantwortung übernehmen. Insbesondere die Analytics-Anbieter stehen vor der Herausforderung, adäquate Maßnahmen für ihre Kunden zu ergreifen, um die Rechte der Nutzer schützen.“

Um weitere Informationen zu erhalten, lesen Sie die offizielle Pressemitteilung des Europäischen Gerichtshofs.

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