Mit RFID von Siemens auf dem Weg zur Open-Loop-Identifikation

Standards mit semantischen Informationen, eine vereinfachte Integration in Automation und IT sowie schnell parametrierbare Reader erleichtern den RFID-Rollout
Mit RFID von Siemens auf dem Weg zur Open-Loop-Identifikation (PresseBox) (Lüneburg, ) Heute wissen, worauf es morgen ankommt!

Die Digitalisierung von Wertschöpfungsketten bedeutet zukünftig eine noch stärkere Integration von Lieferanten in Produktionsnetzwerke. Die Verzahnung von RFID und IT spielt dabei eine entscheidende Rolle. Die große Herausforderung werde jedoch die datentechnische Vernetzung aller Parteien sein. In der Automobilindustrie sind beste Voraussetzungen gegeben, denn Zulieferer und OEM sind bereits stärker als andere Branchen wertschöpfend vernetzt, erklärt Markus Weinländer, Siemens. Wie der Schritt von der Closed-Loop- zur Open-Loop-Identifikation sinnvoll vollzogen werden kann und wie Siemens das Digital Enterprise vorantreibt, darüber spricht Markus Weinländer im Interview.

„RFID spielt eine entscheidende Rolle, um IT und Shopfloor zu synchronisieren – eine wichtige Voraussetzung für das Digital Enterprise. Produktionsprozesse werden flexibel und bedarfsgerecht gesteuert.“ - Markus Weinländer, Head of Product Management SIMATIC Ident, Siemens

Wie kann mittels RFID-Technologie der Schritt von einer Closed- Loop-Produktion hin zu einer Open-Loop-Lifecycle-Identifikation sinnvoll umgesetzt werden?

Der große Schritt zu Open Loop wird sein, alle Partner der Supply-Chain datentechnisch zu vernetzen. Ohne Frage sind Standards dafür eine wesentliche Voraussetzung. Viele Automobilhersteller verwenden jedoch aus Kosten- oder Processing- Gründen ihre eigenen Nummernschemata. In der partnerschaftlichen Umsetzung zwischen einem Lieferanten und OEM für spezifische Produktgruppen funktioniert die Verständigung auf einheitliche Nummercodes bereits sehr gut. Branchenweit ist dies angesichts der komplexen Hersteller-Lieferanten-Beziehungen jedoch kein gangbarer Weg. Selbst wenn sich die Branche auf einen Standard einigt, halte ich es nicht für sinnvoll, jedes einzelne Bit festzulegen. Sinnvoll hingegen ist ein Standard, der auch semantische Informationen bereithält. Das Hinterlegen von komprimierten XML-Beschreibungen im User Memory wäre die beste Möglichkeit, damit Unternehmen auf diesem Weg miteinander kommunizieren und Daten austauschen können.

Lesen Sie das komplette Interview im „RFID im Blick“ Wissensportal oder in der aktuellen Print-Ausgabe.

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