Kompetenzstellen Energieeffizienz (KEFF) starten in 2016 Handwerkskammer bringt sich ein

(PresseBox) (Karlsruhe, ) Um die Energieeffizienzpotenziale von Unternehmen auszuschöpfen, fördert das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden Württemberg die Einrichtung von regionalen Kompetenzstellen für Energieeffizienz (KEFF) in al-len 12 Regionen Baden-Württembergs. Die jeweilige KEFF soll flächendeckend vor allem kleine und mittelständische Unternehmen kostenlose und unabhängige Energieberatungsangebote vermitteln sowie bei der Einbindung in Unterneh-mensnetzwerke und bei der Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen unter-stützen.

„Das Konzept sieht vor, dass bereits etablierte Beratungsangebote wie bei-spielsweise die Umwelt- und Energieberatung der Handwerkskammer Karlsruhe weiterhin kostenfrei zur Verfügung stehen und den Handwerksbetrieben so eine breite Unterstützung angeboten werden kann. Uns war es wichtig, dass das Handwerk von Anfang an als Partner der Energiewende dabei ist", merkt Brigitte Dorwarth-Walter, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskam-mer Karlsruhe, an.

Region Mittlerer Oberrhein erhält Zuschlag

Die Region Mittlerer Oberrhein erhielt in diesen Tagen ebenso wie die Region Nordschwarzwald den Zuschlag für eine vom Ministerium geförderte „regionale Kompetenzstelle des Netzwerks Energieeffizienz". Im feierlichen Rahmen über-gab der Amtschef des Umweltministeriums, Ministerialdirektor Helmfried Meinel, die Genehmigungsurkunde an die Konsortialpartner Handwerkskammer Karls-ruhe, Energieagentur Mittelbaden, Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur und Umwelt- und Energieagentur Kreis Karlsruhe, die den Antrag gemeinsam eingereicht hatten.

Das Förderprogramm „Regionale Kompetenzstellen des Netzwerks Energieeffi-zienz" ist auf sieben Jahre angelegt und hat ein Volumen von insgesamt 24 Mil-lionen Euro. Fünfzig Prozent stammen aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), das Land bringt eigene Mittel in Höhe von 9,3 Millionen Euro ein und die Trägereinrichtungen der KEFF beteiligen sich mit rund 2,7 Millionen Euro.

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