Jukebox-Hersteller punktet auf DICOM-Roadshow

ASM-Produktstrategie deckt sich mit Meinung der Besucher in Berlin, Mülheim, Frankfurt und München
(PresseBox) (Westerstede, ) Bei der DICOM-Storage-Roadshow, die vom 2. bis 6. Juni in vier deutschen Städten stattfand, war sich das Publikum einig: Jukeboxen sind auch weiterhin das geeignetste Storagesystem. Die ASM GmbH, der Jukebox-Hersteller aus Westerstede, sowie drei weitere DICOM-Partner stellten Resellern und Großkunden ihre Lösungen für eine langfristige, revisionssichere Archivierung vor. "Jukeboxen wurde in den Diskussionen deutlich positiver bewertet als Festplatten-Speichersysteme", beobachtete Johann Deters, Geschäftsführer bei ASM, "Hauptgrund war ihr höhere Sicherheitsstandard."

Im Mittelpunkt stand das Thema "Jukeboxen versus Festplattenspeicher". Nach den Vorträgen der Unternehmensvertreter entwickelten sich bei jeder Veranstaltung engagierte Diskussionen mit den jeweils 30 bis 40 Besuchern, bei denen Vor- und Nachteile der beiden Speichersysteme erörtert wurden. Dabei stellte sich vor allem die Frage: Was ist eigentlich Revisionssicherheit? "Revisionssicherheit muss immer mit Datensicherheit einher gehen und ist deshalb nicht nur die Unveränderbarkeit der Daten, sondern bedeutet auch langfristige Aufbewahrung und Sicherheit zum Beispiel bei Blitzschlag, Feuer, Explosionen, Vandalismus oder Viren", so Deters. "Wenn man Revisionssicherheit ernst nimmt, können die Kriterien im Moment nur von optischen Medien, also von einer Jukebox erfüllt werden. Denn nach wie vor ist die Anschaffung von zwei Festplattenspeichern mit physikalischer Trennung viel zu teuer." Diese Meinung fand beim Publikum viel Beifall. Der Veranstalter, die DICOM Deutschland AG, enthält sich einer inhaltlichen Bewertung der Diskussion. Schließlich besteht auch eine Partnerschaft mit einem führenden Produzenten von Festplattenspeichern, der ebenfalls an den Veranstaltungen beteiligt war. "Die Vorträge fanden alle viel Zuspruch. Wir sind mit dem Ablauf sehr zufrieden", resümmiert Frank Moschner, Leiter Produktmanagement bei DICOM und für die Roadshow verantwortlich. "Je lebhafter die Diskussion desto spannender die Veranstaltung. Für uns war die Storage-Roadshow ein voller Erfolg."

Und auch die teilnehmenden DICOM-Partner zogen eine positive Bilanz. "Bei den Besuchern haben wir klar gepunktet, weil die Vorteile einer Jukebox allen eingeleuchtet haben", ist Deters überzeugt. Denn auch was Investitionen und Folgekosten betrifft, ist die Jukebox anderen Systemen überlegen. "Jukeboxen sind wesentlich preiswerter, sowohl bei der Anschaffung wie im Betrieb. Festplattenspeicher haben im Gegensatz zu einer Jukebox einen zehn Mal höheren Energieverbrauch. Bei mittlerer Betrachtung spart jeder Jukebox-Nutzer damit mehr als 20.000 Euro Energiekosten pro Jahr gegenüber einem Festplattenspeicher." Und auch den schnelleren Zugriff auf die Daten sieht Deters nicht als einen relevanten Vorteil an. "80 Prozent aller langfristig archivierten Daten werden nie wieder benötigt - die Zugriffsgeschwindigkeit spielt folglich keine Rolle. Die anderen 20 Prozent der Dokumente können wir im Cache vorhalten, so dass der Nutzer innerhalb von einer Sekunde darauf zugreifen kann. Vorteile von Festplattenspeichern gegenüber einer Jukebox kann ich nicht erkennen."

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