Neue Studie von SAS: Europäische Unternehmen leiden unter Profitabilitätseinbußen und niedriger Kundenzufriedenheit durch schlechte Datenqualität

Deutsche Unternehmen besonders unzufrieden: Nur 18 Prozent der Befragten vertrauen auf die Richtigkeit und Vollständigkeit ihrer Daten
(PresseBox) (Heidelberg, ) Zwei Drittel aller europäischen Unternehmen verzeichnen Profitabilitätseinbußen durch falsche oder unvollständige Daten. Das hat jetzt eine Umfrage von SAS unter 500 Marketingleitern von Versicherungen, Banken und Telekommunikationsunternehmen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und den Niederlanden ergeben. Sie wurden befragt, ob und in welchem Ausmaß die Datenqualität die Investitionen in Marketingkampagnen beeinflusst.

67 Prozent der Befragten gaben an, dass die Zufriedenheit und Treue ihrer Kunden durch mangelhafte Datenqualität leidet. In Deutschland sind die Zweifel an der Datenqualität am größten: Nur 18 Prozent der deutschen Teilnehmer an der Studie vertrauen auf die Richtigkeit und Vollständigkeit ihrer Daten.

Die überdurchschnittlich große Unzufriedenheit deutscher Unternehmen mit ihrer Datenqualität wird durch ein weiteres Ergebnis unterstrichen: 23 Prozent der Marketingleiter aus Deutschland – die höchste Zahl in Europa – haben zugegeben, dass zwischen 21 und 30 Prozent ihrer Daten nicht korrekt sind. Auch bei den Auswirkungen der schlechten Datenqualität auf die Geschäftsprozesse liegt Deutschland an der Spitze: 47 Prozent der Befragten gaben an, dass sie Beschwerden von Kunden über für sie irrelevante Marketinginformationen erhalten.

Zugleich ist in Deutschland die Bereitschaft, die eigene Datenqualität zu verbessern, am größten: 80 Prozent der Unternehmen arbeiten zur Zeit daran oder haben für dieses Jahr geplant, ihre Datenqualität zu optimieren. Dieses Ergebnis zeigt, dass in Deutschland genauso wie in den anderen europäischen Ländern das Bewusstsein für die Bedeutung der Datenqualität wächst.

Zentrale Ergebnisse der Umfrage unter den deutschen Teilnehmern:

 76 Prozent glauben, dass die Qualität der Kundendaten einen direkten Einfluss auf die Profitabilität der Marketingkampagnen hat,

 58 Prozent haben Fehler in Front-Office-Systemen als häufigste Quelle für inkorrekte Daten identifiziert,

 51 Prozent sind davon überzeugt, dass Schwierigkeiten bei der Integration verschiedener Systeme deutlich zur mangelhaften Datenqualität beitragen,

 50 Prozent geben externen Daten eine wesentliche Mitschuld an schlechter Datenqualität. Die Zahl ist besonders bedeutend, da diese Daten als gebräuchlichste Informationsquelle für europäische Unternehmen genannt sind,

 80 Prozent bemühen sich zur Zeit darum, ihre Datenqualität zu verbessern – oder haben dies für die Zukunft geplant,

 81 Prozent haben innerhalb ihres Unternehmens das Bewusstsein für das Thema Datenqualität geschärft oder planen dies zu tun – ein Spitzenwert unter den Teilnehmern der Umfragen.

„Mangelhafte Datenqualität ist das größte Problem, wenn es darum geht, in Marketingkampagnen einen schnellen Return on Investment zu erzielen“, erklärt Allan Russell, Senior Vice President, Strategy, bei SAS International. „Wie die Umfrage zeigt, beeinflusst die Datenqualität die Kundenprofitabilität in vielerlei Hinsicht – von der Profitabilität einzelner Marketingkampagnen bis hin zu steigenden Stornozahlen. Die Basis erfolgreicher Kundenbeziehungen ist die Korrektheit und Aktualität der zugrunde liegenden Daten. SAS bietet die nötige Software und Kompetenz, um disparate Daten zu integrieren. So ist sicher gestellt, dass sich Unternehmen auf konsistente, hochwertige Daten für ihre Geschäftsentscheidungen und -prozesse verlassen können.“

Ian Charlesworth, IT Industry Analyst beim internationalen Marktforschungsunternehmen Butler Group, kommentiert: „SAS ist einer der wenigen Anbieter, der eine integrierte End-to-End-Infrastruktur für Business Intelligence bietet. Sie adressiert das Thema Datenqualität, indem die Extraktion, Transformation, das Laden (ETL) und die Datenbereinigung mit den Front-End-Komponenten für die Informationsaufbereitung integriert werden. Dies ist eine der größten Stärken im Angebot von SAS.“

In ihrem Report „Integrated Business Intelligence“ stellt die Butler Group fest: „Business Intelligence-Anbieter sollten die Datenqualität nicht als das Problem des Kunden betrachten. Korrekte und valide Daten sind eine Notwendigkeit für jede einzelne BI-Aktivität.“

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Über die Umfrage

KRC Research hat die Umfrage zwischen dem 5. März 2003 und dem 2. April 2003 durchgeführt. Insgesamt 500 Marketingleiter aus der Finanz- und Telekommunikationsbranche haben an dieser Online-Umfrage teilgenommen. Die Fehlerquote liegt bei plus/minus 4,4 Prozent bei einem Vertrauensbereich von 95 Prozent.


Über SAS

Gegründet im Jahr 1976, ist SAS heute der weltweit führende Anbieter von Business-Intelligence-Lösungen und -Services, die Unternehmen befähigen, aus Geschäftsdaten wertvolles Wissen für strategische Entscheidungen zu gewinnen. Die SAS Lösungen helfen Unternehmen, die Beziehungen zu ihren Kunden und Lieferanten sowie die internen Geschäftsprozesse zu optimieren. Weltweit arbeiten mehr als 40.000 Unternehmen und Organisationen mit Software von SAS - darunter 90 Prozent der globalen Fortune 500-Unternehmen. Als einziger Business-Intelligence-Anbieter integriert SAS modernste Data-Warehousing-Technologien, komplexe analytische Verfahren und BI-Anwendungen. Firmensitz der US-amerikanischen Muttergesellschaft ist Cary, North Carolina (USA). SAS Deutschland hat seinen Sitz in Heidelberg.
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