Coding Technologies präsentiert auf der IBC in Amsterdam erste seriennahe OEM-Endgeräte für Digital Radio Mondiale (DRM)

(PresseBox) () Nürnberg, 12. September 2002 ---- Coding Technologies stellt auf der vom 13. bis 17. September in Amsterdam stattfindenden IBC (International Broadcasting Convention) die ersten seriennahen OEM-Endgeräte für den Empfang des globalen Radio-Standards DRM (Digital Radio Mondiale) vor. Damit beweist das schwedisch-deutsche Technologieunternehmen erneut seine Vorreiterrolle bei der Entwicklung und Standardisierung modernster Audiotechnologien: Bereits der DRM-Standard selbst arbeitet mit der Audiokompressions-technologie aacPlus, einer Kombination der von Coding Technologies entwickelten SBR (Spectral Band Replication) Technologie, und MPEG AAC (Advanced Audio Coding).

Die zwei in Amsterdam vorgestellten Empfänger basieren auf einem von Coding Technologies entwickelten Systemdesign mit modularem Aufbau. Das komplette Chipset besteht aus zwei Modulen: dem HF-Empfängermodul und dem DSP-Modul, das die Demodulation sowie die Kanal- und Audiodecodierung übernimmt. Im ersten Gerät, dem Muster eines echten Consumer-Gerätes, befinden sich HF- und Audio-Decoder-Modul in einem modernen Weltempfänger-Gehäuse. Der zweite Empfänger nutzt nur das
DSP-Modul des Coding Technologies Chipsets in einem modifizierten AR7030 Kurzwellen-Empfänger der Referenzklasse von AOR. An dem von Coding Technologies geleiteten Entwicklungsprojekt waren auch die BBC (British Broadcasting Corporation) sowie die Fürther Firma AFG beteiligt.

„Mit der Entwicklung der ersten seriennahen DRM-Receiver wollen wir die Etablierung und Akzeptanz von DRM wesentlich voranbringen“, erklärt Martin Dietz, CEO von Coding Technologies. „Wir haben gezeigt, dass man einen voll funktionsfähigen DRM-Empfänger mit Standardkomponenten bauen kann. Damit profitieren Hersteller von DRM-Radios unmittelbar von unserer Entwicklungsarbeit: Mit Hilfe unserer Decoder-Module kann jeder Hersteller jetzt Geräte ohne vorherigen Forschungs- und Entwicklungsaufwand in Serie produzieren.“

DRM, der Weltstandard für digitales Radio in Kurz-, Mittel- und Langwelle, bedeutet in diesen Frequenzbereichen einen Quantensprung in Sachen Hörerlebnis und Empfangsstabilität. Die in den DRM-Standard integrierte Audiokompressions-Technologie aacPlus von Coding Technologies liefert Rundfunkhörern eine bis dato unerreichte Klangqualität von Radioprogrammen, die über Kurz-, Mittel- und Langwelle gesendet werden. aacPlus ist weltweit der derzeit leistungsfähigste Audiokompressionsstandard: Mit nur 30 Prozent der Datenmenge im Vergleich zum bekannten MP3-Codec erreicht aacPlus bereits die gleiche Klangqualität. Damit reicht DRM an die Audioqualität von UKW heran – bei deutlich reduzierten Betriebskosten für die flächendeckende Versorgung.

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Coding Technologies sorgt für guten Klang: Seine fortgeschrittenen Audio-Kompressionstechnologien entwickelt und vermarktet das schwedisch-deutsche Unternehmen in den Bereichen digitaler Rundfunk, Internet-Audio und Mobilfunk. Die von Coding Technologies entwickelte SBR-Technologie wird bereits im MP3-Nachfolger mp3PRO und beim hocheffizienten Kompressionsverfahren aacPlus eingesetzt. Sie ist Bestandteil offener Multimedia-Standards wie zum Beispiel Digital Radio Mondiale (DRM) und ist derzeit Referenzmodell in MPEG-4. Die Kunden von Coding Technologies sind Systementwickler, Chipsatz- und Endgerätehersteller sowie Content-Anbieter. An den Standorten Stockholm und Nürnberg sind derzeit 26 Mitarbeiter beschäftigt, darunter viele ehemalige Mitarbeiter des renommierten Fraunhofer Institutes für integrierte Schaltungen, wo schon der MP3-Standard entwickelt wurde. Weitere Informationen gibt es unter http://www.codingtechnologies.com

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