Biofrontera AG: Biofrontera erwartet beschleunigte Marktdurchdringung durch vereinfachte Erstattung in USA ab 2018

Erteilung eines produktspezifischen J-Codes zur Vereinfachung der Kostenerstattung für verschreibende Ärzte - Neue CPT®-Codes schaffen attraktivere Vergütung für die Photodynamische Therapie (PDT)
(PresseBox) (Leverkusen, ) Die Biofrontera AG (ISIN: DE0006046113), der Spezialist für die Behandlung von sonneninduziertem Hautkrebs, gab heute bekannt, dass die für die Festsetzung von Erstattungscodes zuständige US-amerikanische Behörde CMS (Centers for Medicare & Medicaid Services) Ameluz® einen spezifischen J-Code zugesprochen hat, der am 2. Januar 2018 in Kraft tritt. Die Kodierung verschafft den amerikanischen Ärzten mehr Klarheit und Sicherheit bei der Kostenerstattung der Ameluz®-PDT. Medikamente, die im Zusammenhang mit einer ärztlichen Prozedur angewendet werden, wie etwa Ameluz®, werden von CMS meist nur dann vergütet, wenn die Arztpraxis diese Medikamente direkt beim Hersteller einkauft. Das zwingt den Arzt zunächst zur Übernahme der Kosten, und fehlende Sicherheit bei der Erstattung ist ein großer Hemmschuh im Vertrieb solcher Medikamente. Daher ist die Erteilung des spezifischen J-Codes, der die Erstattung deutlich vereinfacht, hier besonders wichtig.

Zusätzlich zur Zuweisung des permanenten J-Codes für Ameluz® kündigte CMS die Überarbeitung der aktuellen Leistungsvergütung für die Durchführung der photodynamischen Therapie an (CPT-Codes). In Zukunft werden drei Abrechnungscodes für die Behandlung von aktinischen Keratosen mit PDT abrechenbar sein (96567, 96573 & 96574). Der am höchsten dotierte neue Code 96574 beinhaltet zusätzlich zur reinen PDT eine Vorbehandlung von stark verhornten prämalignen Läsionen. Ameluz® ist das einzige PDT-Medikament in den USA, das diese Behandlungsart im Label aufführt.

"Wir freuen uns über die Beschlüsse der Gesundheitsbehörde, die unserer Meinung nach den Zugang und die Akzeptanz der Ameluz®-PDT in den USA deutlich verbessern werden. Der permanente J-Code erleichtert den Erstattungsprozess signifikant, sodass die Dermatologen in den USA sehr viel einfacher einen Zugang zur Ameluz®-PDT finden können", kommentiert Prof. Dr. Hermann Lübbert, Vorstandsvorsitzender der Biofrontera AG. "Zusätzlich erhalten Dermatologen aufgrund der überarbeiteten CPT-Codes eine attraktivere Vergütung. Damit wurden für unsere Kunden weitere Anreize geschaffen, in Zukunft mehr Patienten von Biofronteras überlegener Behandlungsoption profitieren zu lassen."

Ameluz® erhielt im Mai 2016 die Zulassung der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA als verschreibungspflichtiges Kombinationspräparat mit der BF-RhodoLED®-Lampe zur PDT-Behandlung von leichter bis mittelschwerer aktinischer Keratose (AK) im Gesicht und auf der Kopfhaut. Im ersten Jahr der Vermarktung erzielte Ameluz® einen Umsatz von 5 Millionen US-Dollar, was die bisher schnellste Marktakzeptanz eines PDT Arzneimittels in den USA darstellt.

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