Buch-Neuerscheinung: Sorgenfall USA von Werner Neff

Werner Neff (PresseBox) (Palma, ) Werner Neff hat ein Lizentiat der Wirtschaftswissenschaften der Universität St. Gallen und ein Doktorat der Freien Universität Berlin. Neff wurde als Bankangestellter im erfolgreichen Hypothekar- und Unternehmenskreditgeschäft einer Schweizer Grossbank pensioniert und übersiedelte mit seiner amerikanischen Gattin in die USA. Neff lebt seit 2010 in Colorado, wo er sich mit Politik und Wirtschaftsfragen beschäftigt und nebenbei seine Hobbys Klassische Musik und Sport genießt. Was genau erwartet den Leser in Ihrer ausführlichen Analyse bezüglich sozialen und politischen Strukturen, welche das Mutterland der Demokratie in ein Problemland verwandelt hat? Die Fakten, die Zusammenhänge und die Erklärungsversuche von „Sorgenfall USA“ zeichnen ein Bild von Amerika, das sich während der letzten drei Jahrzehnte von einem Land mit kompromissbereiter Politik und irgendwie gerechter Haltung in sozialen Fragen stark verändert hat.

Eine strikte Parteidisziplin der Republikaner verwandelte die politische Bühne in eine brutale Kampfarena. Das Land ist in unversöhnliche Lager gespalten, die je auf ihre Lösungen beharren und jeden Ausgleich verabscheuen.

Das ausgeprägte Lobbying der multinationalen Firmen ermöglichte legale Schritte zur Gewinnverschiebungen ins Ausland zum Zweck der Steuervermeidung; die Superreichen geniessen Steuerprivilegien,  die der Gerechtigkeit spotten. Die Regeln der Demokratie, die Schutz und Ausgleich zum Ziele haben, sind in der Gesetzgebung derart verändert worden, dass sich die Gesetze von gross und mächtig nochmals zu ihren Gunsten verwandelt haben.

Die Werte der Amerikaner werden durch die Ideen der Tea Party Bewegung und der Libertären Partei stark beeinflusst, die die Leistungen der Individuen vergöttern und der Gemeinschaft die Misserfolge zuweist. Wer sich für eine allgemeine Krankenkassenpflicht einsetzt, wird schnell als Sozialist bezeichnet – in diesen Kreisen als unamerikanische Haltung eingestuft.

Viele ungelöste Probleme, wie die unzeitgemäße Sozialgesetzgebung erwähnen Sie in Ihrem Klappentext. Was erwartet den Leser? „Sorgenfall USA“ beschreibt die Zusammenhänge von zu tief angesetztem Mindestlohn und dem daraus abgeleiteten Anspruch auf Sozialleistungen. Einer von fünf Amerikaner lebt von Lebensmittelmarken und erhält die Arzt- und Spitalleistungen gratis. Es gibt mehrere Armutsfallen wie der tiefe Mindestlohn, eine umstrittene Krankenkassenpflicht, immer weniger Pensionskassen oder die Ausgrenzung der Teilzeitbeschäftigten. Der ausgebaute Sozialstaat verursacht ein grosses Budgetdefizit, das mit ansteigenden Staatsschulden finanziert wird.

Ich behaupte, dass die Steuerzahler die privaten Firmen subventionieren und dass die gerne propagierte freie Marktwirtschaft nicht mehr existiert.

Der Amerikaner muss feststellen, dass die Infrastruktur in einem bedenklichen Zustand ist und dass die öffentlichen Schulen schlecht eingestuft werden. Es wird nicht erkannt, dass die tiefen Steuereinnahmen, die Armutsfallen und die ungenügende Sozialgesetzgebung zusammenhängen. Gute Lösungen aus dem Ausland werden ignoriert und von einigen Meinungsmachern in ein schlechtes Licht gerückt.

Steuervermeidung im großen Stil der Superreichen und mächtigen Konzerne ist auch im Jahre 2017 sehr aktuell. Möchten Sie etwas hinzufügen, gut einem Jahr nach Bucherscheinen? Kleine Lösungsschritte werden in der OECD und in der Europäischen Kommission  behandelt. Auffallend tiefe Steuerzahlungen der amerikanischen Grossfirmen auch in Europa sind diskutiert und zum Teil mit Steuernachforderungen behandelt worden. Die Superreichen allerdings flüchten aus den Steueroasen in Europa in die USA, wo sie in Delaware, Florida und Nevada günstige Gesetze vorfinden – eine Ironie, werden doch die amerikanischen Staatsbürger weltweit zu Steuerzahlungen in die USA gezwungen, doch mit reichen Ausländern wird gerne Geld verdient. 

Sie sind Autor von mehreren Büchern, warum lohnt es sich mit genau diesem zu beginnen, auch wenn man bislang Ihre Bücher noch nicht kennt? Zur Entstehung der beiden Bücher darf ich erklären, dass „Amerika – Noch immer ein Traumland“ eine Aufzählung von Erinnerungen ist, die ich bei Reisen, beim Kontakt mit Behörden und der Lösung von Alltagsbegebenheiten wie der Steuern gewonnen habe. Die Themen der Sozialgesetzgebung, der Steuern, der Pensionen haben mich derart gefesselt, dass ich mit weiterer Literatur meine Studien fortsetzte. „Sorgenfall USA“ ist eine Analyse des Landes, die die Aspekte der Wirtschaft und der Demokratie besonders beleuchtet.

Ihr Buch „Sorgenfall USA: Erklärungen zur funktionsgestörten amerikanischen Politik“ gibt es auch als digitale Version. Erwarten den Leser die gleichen Inhalte? Das gedruckte Buch und das e-book haben denselben Text. Erhältlich etwa bei Amazon unter: https://goo.gl/Amvy1a ISBN: ISBN-10: 374311674X

Was unterscheidet Ihr Buch von den anderen im Buchmarkt, die eine ähnliche Ausrichtung haben?

Mir ist nicht bekannt, dass ein anderer Autor die Argumente von Armut, Mindestlohn, Armutsfallen und der amerikanischen Denkart beschreibt und Lösungen ableitet. Die wirtschaftlichen Zusammenhänge können klar und kurz aufzeigen, dass viele Probleme hausgemacht sind und die böse Absicht besteht, daran nichts zu ändern. Die Ausführungen von „Sorgenfall USA“ vermitteln ein Grundwissen, das dem USA-Freund, dem Kenner, dem Politikinteressierten wie auch dem Touristen ein Verständnis ermöglicht.

Interessierte können das Buch erwerben bei Amazon: https://goo.gl/Amvy1a ISBN: ISBN-10: 374311674X​​​​​​​

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