Umsatz heißt nicht gleich Gewinn - keine Verteilungsspielräume in der Massivumformung!

Dipl.-Wirt.-Ing. Tobias Hain, Geschäftsführer Industrieverband Massivumformung e. V. (PresseBox) (Hagen, ) Die insgesamt positive wirtschaftliche Entwicklung weckt Begehrlichkeiten im Vorfeld der anstehenden Tarifverhandlungen der Stahl- und Metallbranche. Forderungen der IG Metall von 6% Lohnerhöhung plus der Ermöglichung einer Reduzierung der Arbeitszeit auf 28 Wochenstunden bei anteiligem Lohnausgleich gehen aber an der Realität und den Möglichkeiten der Unternehmen der Massivumformung weit vorbei.

Der anhaltende Aufschwung führt zwar zu erhöhtem Auftragsvolumen und hoher Auslastung – gleichzeitig nagen aber Stahlpreiserhöhungen, im internationalen Wettbewerb überhöhte und weiter zunehmende Energiekosten und konjunkturbedingte Aufwendungen durch Mehrarbeit, Zusatzschichten und Sonderfahrten am Gewinn. Und nur wenn der steigt, können weitere Kostenanstiege, wie beispielsweise Lohnerhöhungen, getragen werden.

„Jeder Aufschwung geht auch mal zu Ende – die heute verhandelten Lohnabschlüsse blieben aber und stellen eine dauerhafte Belastung für die Unternehmen dar. Die Tarifpartner sollten daher mit Augenmaß und unter Berücksichtigung der Gesamtkostenentwicklung verhandeln, um die Zukunftsfähigkeit der überwiegend mittelständischen Unternehmen unserer Branche nicht zu gefährden.“, so Tobias Hain, Geschäftsführer des Industrieverband Massivumformung e. V. in Hagen. „Es gibt definitiv keine Spielräume für die von der IG Metall geforderten Erhöhungen!“

Kontakt

Industrieverband Massivumformung e. V.
Goldene Pforte 1
D-58093 Hagen
Dorothea Bachmann-Osenberg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leitung

Bilder

Social Media