Warum Frauen in der IT immer wichtiger werden

Fachkongress für Frauen in der IT-Branche - Verleihung der "Women of the Year Awards"
Die Gewinnerinnen der (PresseBox) (Würzburg, ) Was bedeutet die Digitalisierung für die Gesellschaft – und für die Zukunft von Frauen? Welche Stärken können Frauen einbringen und wo stehen sie sich oft selbst im Weg? Der erste Fachkongress „FIT 2017 | Females in IT – Future of IT“ lieferte am 9. November 2017 in Berlin viele Impulse mit interessanten Keynotes, einer angeregten Podiumsdiskussion und einem bunten Rahmenprogramm.

Die Männer haben die kritische Masse erreicht und deshalb sind die Spielregeln im Berufsleben männlich – mit dieser These trat Keynote-Sprecherin Diana Coso, CEO bei Axians, beim FIT-Kongress vor die rund 140 Teilnehmerinnen. Der Kongress, der das erste Mal stattfand, will genau dies schaffen: Die Spielregeln weiblicher machen und den Frauen im Berufsleben ein Netzwerk bieten.

Zudem steht an der Auftaktveranstaltung in Berlin ein weiteres Thema ganz oben auf der Agenda: die Digitalisierung und die Auswirkung, die der zunehmende Einsatz von künstlicher Intelligenz auf die Gesellschaft haben wird. In seiner Eröffnungs-Keynote entwarf Professor Dr. Franz-Josef Radermacher vom Institut für Datenbanken und KI der Universität Ulm, ein Zukunftsszenario, bei dem vor allem hoch qualifizierte Arbeitnehmer ihren Job verlieren könnten. Umso wichtiger sei es, sich auf die Stärken der Menschen zu besinnen, die im Vergleich zu den Maschinen unter anderem auf der Gefühlsebene liegen.

Und beim Thema Gefühle, Empathie und Orchestrierung haben die Frauen ein wichtiges Wörtchen im Arbeitsleben der Zukunft mitzureden. Denn wenn es darum gehe gesamtheitliche, integrative Lösungen zu entwickeln, wie sie Digitalisierungs-Projekte meist bedingen, sind die Frauen ihren männlichen Kollegen um einiges voraus, findet Jutta Gräfensteiner, Channel-Chefin bei Cisco, bei ihrem Vortrag. Während Männer beim Feature-Vertrieb die Nase vorne haben, punkten Frauen bei der digitalen Orchestrierung. Deshalb könnte mit dem Zeitalter der Digitalisierung auch das Zeitalter der Frauen anbrechen – wenn sie sich nicht weiterhin selbst im Wege stehen.

Nach einem interessanten und informativen Tag ging es dann weiter mit einem Gala-Abend und der mit Spannung erwarteten Preis-Verleihung für die „Women of the year“ – ein Award der in sieben Kategorien verliehen wurde.

Die Gewinnerinnen der „Women of the Year Awards“ sind:

Young Leader

PLATIN: Andrea Pfundmeier, Gründerin, Secomba
GOLD: Sarah Kübler, Gründerin und Geschäftsführerin, HitchOn
SILBER: Daniela Stolz, Marketing Managerin DACH, Sophos

Start Up

PLATIN: Julia Römer, CEO, Coolar
GOLD: Nina Böing, Geschäftsführende Gesellschafterin, Kindhochdrei
SILBER: Susie Armonies, Geschäftsführerin, My Beauty Light

Digital Transformation

PLATIN: Christa Koenen, CEO, DB Systel
GOLD: Babara Koch, Managing Director Azlan Germany/Austria, Tech Data
SILBER: Babara Mauve, Geschäftsleitung, STARFACE

Business Innovation

PLATIN: Anna Dimitrova, Geschäftsführerin Strategy & Digital, Vodafone
GOLD: Dr. Consuela Utsch, Geschäftsführerin, ACUROC
SILBER: Jessica Kaufmann, Data Scientist, Celonis

Technical Innovation

PLATIN: Andrea Martin, Chief Technology Officer, IBM
GOLD: Vera Schneevoigt, Geschäftsführerin und SVP, Fujitsu
SILBER: Patricia Kastner, CEO, Contentserv

Outstanding Diversity Commitment

PLATIN: Ilka Friese, Managing Director & CFO, NTT Data
GOLD: Saina Bayatpour, CEO & Founder, Business Women's Society
SILBER: Susanne Kummetz, Director Commercial Channel, HP Deutschland

Leadership

PLATIN: Diana Coso, CEO, Axians
GOLD: Anna Alex, Gründerin und Geschäftsführerin, Outfittery
SILBER: Doris Albiez, SVP und General Manager, Dell EMC

Weitere Informationen zum Fachkongress „FIT 2017“ und den „Women of the Year Awards“ unter www.fit-kongress.de.

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