Hamburger Kampagne „Inklusion? – na klar!“ startet

Akquinet AG und BIHA suchen Mitstreiter, um berufliche Inklusion von Menschen mit Behinderung zu verbessern
Die Initiatoren Jens Ehlers, Rükiye Ray, Katrin Zschirnt und Thomas Tauer (v.l.) stellen „Inklusion? – na klar“ vor, eine  gemeinsame Kampagne der BIHA und der akquinet AG. Foto: Isabela Pacini (PresseBox) (Hamburg, ) Das IT-Beratungsunternehmen akquinet und die Beratungs- und Inklusionsinitiative Hamburg, kurz BIHA, haben anlässlich der „Woche der Inklusion“ heute eine gemeinsame Kampagne ins Leben gerufen, um mehr Menschen mit Behinderung in eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt zu bringen. Nun hoffen sie, dass viele Hamburger Unternehmen und Verbände mitziehen.

Der Hamburger Wirtschaft geht es gut, die Arbeitslosenquote lag im September unter sieben Prozent. Trotz der positiven Arbeitsmarktlage bleiben die Herausforderungen für Menschen mit Behinderung hoch, auf dem ersten Arbeitsmarkt eine Beschäftigung zu finden. Daher starten die akquinet AG, ein Hamburger IT-Beratungsunternehmen mit knapp 800 Mitarbeitenden, und die BIHA, gemeinsam die Kampagne „Inklusion? – na klar!“. Ihr Ziel: mehr Menschen mit Behinderung in die Beschäftigung bringen. Anlass ist die Hamburger Woche der Inklusion, im Rahmen derer die Partner ihre Kampagne heute bei einem Runden Tisch vorgestellt haben. Geladen waren zahlreiche Vertreter von Hamburger Unternehmen, Organisationen und Verbänden.

Katrin Zschirnt, Beraterin bei der BIHA, erklärte, welche Interessen die Beratungsstelle mit der Kampagne verfolgt: „Unsere Kampagne zielt nicht auf die soziale Verantwortung der Unternehmen oder gar das Erfüllen einer Beschäftigungsquote ab. Wir wollen zeigen, wie sehr Unternehmen von den Leistungen, Erfahrungen und dem Wissen von Menschen mit Behinderung profitieren können – Inklusion ist eine große Chance, denn Vielfalt bereichert das Denken und Handeln im Unternehmen. Akquinet ist aus meiner Sicht ein tolles Beispiel dafür, welche positiven Auswirkungen das haben kann. Es ist wichtig, dass sich die Unternehmen hierzu direkt austauschen, damit der Lernprozess schneller gelingt und Menschen mit Behinderung leichter eine Stelle finden.“

Rükiye Ray, Integrationsbeauftragte von akquinet, beschrieb einen weiteren Grund für die Kampagne: „Wir bei akquinet suchen unter anderem für unsere integrativ betriebenen Rechenzentren seit Jahren intensiv nach Mitarbeitern, Auszubildenden und Studierenden mit Handicap. Wir nehmen eine Lücke zwischen den Unternehmen und den arbeitssuchenden Menschen mit einer Behinderung wahr – beide Seiten kommen zu schlecht zusammen. Die Unternehmen haben Angst vor der Einstellung eines Menschen mit Handicap, ihnen fehlt oft die Erfahrung. Die Arbeitssuchenden wiederum trauen sich teilweise nicht ihre Behinderung anzusprechen. Und sie bewerben sich eher selten in der freien Wirtschaft. Mit der Kampagne möchten wir erreichen, dass beide Seiten profitieren.“ Thomas Tauer, Vorstandsmitglied der akquinet AG, betonte: „Wir sind auf dem Weg in eine völlig veränderte Arbeitswelt, in der sich Angestellte viel stärker als bisher mit dem Unternehmen identifizieren wollen. Ein wesentlicher Faktor ist das Fördern der Vielfalt in einem Unternehmen, wozu auch die Inklusion von Menschen mit einer Behinderung zählt.“ Nach der Vorstellung erklärten sich spontan bereits zahlreiche Gäste bereit, an der Kampagne teilzunehmen. Ein Kennerlernen aller neuen Beteiligten ist bereits in Planung.

Auf der Suche nach IT-Talenten mit Einschränkung oder Behinderung bietet akquinet am 29.11. darüber hinaus einen Tag der offenen Tür für Arbeitssuchende mit einer Behinderung an. Vor Ort können sie sich über das Unternehmen informieren, ins Gespräch mit Mitarbeitern mit einer Behinderung und mit der Integrationsbeauftragten kommen und sich über Jobs, Duale Studiengänge und Ausbildungsmöglichkeiten informieren.

Weitere Informationen zur Kampagne: http://www.akquinet.de/...!.jsp

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