Baltische (Holz-)Techniktage in Löningen

Die 12-köpfige Besuchergruppe aus dem Baltikum zu Gast im Kompetenzzentrum Holzoberfläche. Im Fokus standen neben den technischen Möglichkeiten auch die Induline-Premium-Coatings. Bildquelle: Remmers, Löningen (PresseBox) (Löningen, ) „Tere tulemast in Löningeni“ und „laipni lūdzam Löningenā” - herzlich willkommen in Löningen hieß es am 1. und 2. November 2017 im Kompetenzzentrum Holzoberfläche bei Remmers. Klaus Boog, Vorstand der Remmers Gruppe AG und verantwortlich für das Auslandsgeschäft bei Remmers begrüßte eine 12-köpfige Besuchergruppe aus Estland und Lettland. Mit von der Partie war auch Siim Pajus, Geschäftsführer Remmers Baltikum. Nach einer Einführung durch Klaus Boog mit Informationen rund um Remmers ging es für die Gruppe zur Oberflächenbeschichtung in der Praxis.

Im Kompetenzzentrum Holzoberfläche konnten sich die osteuropäischen Gäste zunächst von der Leistungsfähigkeit der Induline Premium-Coatings überzeugen - einem industriellen Beschichtungssystem für Holzfenster und -türen.„Im Kompetenzzentrum Holzoberfläche haben wir die Möglichkeit den Besuchern die maschinelle Bearbeitung der Holzbauteile zu zeigen. Verbunden mit den verschiedenen Beschichtungen bekommen unsere Gäste einen umfassenden Überblick über die Verfahrenstechnik und Beschichtungssysteme.“ so Patrick Wessner, Leiter des Kompetenzzentrums Holzoberfläche. So wurden zunächst die Einzelteile mit Induline SW-900 im Imprägniertunnel grundiert. Hier handelt es sich um einen Holzverfestiger, der die Basis für eine rationelle Fertigung langlebiger Holzfenster und -türen bildet. Konkret beugt die Grundierung wirksam gegen Bläue und Pilze vor. Nach dem Schleifen wurde die Zwischenbeschichtung Induline ZW-425 aufgetragen. Dieses ist ein wasserbasierter, deckender Isolierfüller für das Spritzverfahren. Beim erneuten Schleifen durften die Besucher selbst Hand anlegen. Danach folgte die Endbeschichtung. Hier wurden die Einzelteile mittels 6-Achs-Lackierroboter beschichtet, einmal mit Induline DW-692 sowie mit DW-601. Beides sind wasserbasierte, deckende Zwischen- und Schlussbeschichtungen für das Spritzverfahren. 

Die Trocknung nach den einzelnen Beschichtungsschritten erfolgte mittels Halogen und Infrarot. Beide Trocknungsarten sorgen für einheitliche Oberflächen und Lackfehler wie Nadelstiche und Glanzgradunterschiede können vermieden werden. Größter Vorteil ist der Zeitfaktor, sowohl Halogen- als auch die Infrarottrocknung benötigen dafür maximal 45 Minuten.

Am Schluss zeigten sich die baltischen Gäste nicht nur vom beschichteten Endprodukt beeindruckt, sondern auch von den technischen Möglichkeiten im Kompetenzzentrum Holzoberfläche sowie den Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen im Hause Remmers. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.remmers.de.

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