Performanceprojekt III (Stiftungsvermögen)

Freie Internationale Sparkasse managt Stiftungsvermögen besonders erfolgreich
(PresseBox) (Berlin / Hannover, ) Auch nach 36 Monaten führt die Freie Internationale Sparkasse aus Luxemburg das Ranking im Performance Projekt III der Private Banking Prüfinstanz unangefochten an. Ihren Punktevorsprung gegenüber dem restlichen Teilnehmerfeld hat sie dabei im Vergleich zur Halbzeit-Bilanz vom 31.05.2017 noch einmal von 10 auf 13 Punkte ausgebaut. Ihr Vermögenszuwachs seit Projektstart beträgt 1.991.242,55 Euro. Auf Platz 2 folgt ihr die FRÜH & PARTNER VERMÖGENSVERWALTUNG AG vor der Schneider, Walter & Kollegen Vermögensverwaltung AG auf Rang drei.

Somit hat sich seit dem 31.05. unter den Top 3 nur auf Platz 2 etwas getan: Die Knapp Voith Vermögensverwaltungs AG musste diesen Rang an FRÜH & PARTNER abtreten, die sich von Rang 5 gleich um drei Plätze verbesserte. Das macht die Liechtensteiner zum Gewinner des dritten Jahres.

Das FUCHS Performance-Projekt ist eines von vier Prüffeldern der Private Banking Prüfinstanz (PBPI). Sie besteht aus dem Verlag Fuchsbriefe und Dr. Richter | IQF. Zusammen mit der auf die Überwachung von Performance und Portfoliorisiken spezialisierten Quanvest GmbH und dem Datenanbieter vwd group bewertet die PBPI die Erfolge in der Verwaltung eines fünf Millionen schweren Stiftungsportfolios mit seinen besonderen Anforderungen an Vermögenserhalt und Ausschüttungsquote. Das Projekt startete am 1. November 2014 und läuft noch bis zum 31. Oktober 2019.

Insgesamt gelang es per 31.10.2017 19 Vermögensverwaltern, eine bessere Performance zu erzielen als das Benchmark-Portfolio. Das ist ein Anbieter mehr als noch beim Bergfest Ende Mai.

Im Performanceprojekt III haben die Teilnehmer folgende Aufgabenstellung zu erfüllen: das flüssige Vermögen der gemeinnützigen Stiftung eines aktienaffinen Stifters beträgt fünf Millionen Euro. Es soll über einen Zeitraum von fünf Jahren so gemanagt werden, dass am Ende der Laufzeit der nominale Vermögenserhalt nach Kosten und Entnahmen steht und zugleich jährlich 2% (= 100.000 Euro) aus ordentlichen Erträgen für den Stiftungszweck ausgeschüttet werden können.

Ordentliche Erträge sind Dividendenzahlungen von börsennotierten Unternehmen sowie Zinsen auf Staats- oder Unternehmensanleihen. Etwaige Wertsteigerungen der Papiere hingegen sind außerordentliche Erträge. Gemäß Satzung sind diese zu thesaurieren und dürfen deshalb nicht zur Deckung der Ausschüttungsquote herangezogen werden.

Der Gradmesser für den Erfolg der Vermögensverwalter in Projektrunde III ist ein sogenanntes Benchmark-Portfolio. Bei dessen Zusammenstellung ist der Stifter wie ein nicht-professioneller Anleger vorgegangen. Er hat einfach zwei kostengünstige ETF – börsengehandelte Indexfonds – gekauft. Einmal mit 60% europäischen Staatsanleihen als defensivem Baustein; einmal mit 40% internationalen Dividendentiteln für die Aktienkomponente.

27 Teilnehmer verfehlten die geforderte Ausschüttungsquote. Das führt in der Vermögensverwaltung für Stiftungen schnell zu rechtlichen Problemen, da die Stiftung so ihren satzungsgemäßen Zweck nicht erfüllen kann und wird somit mit Maluspunkten geahndet.

Die Punkteberechnung erfolgt durch die Quanvest GmbH. Für das Projekt stellt die vwd group eine Plattform für die Depotführung zur Verfügung. Aktuell läuft eine weitere Projektrunde mit fünf Jahren Anlagedauer. Interessierte können sich kostenfrei anmelden und die Ergebnisse und aktuellen Depotstände hier einsehen.

Das vollständige Ranking im Performanceprojekt III per 31.10.2017 stellen wir hier für Sie zum Download bereit.

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