Wirtschaft gewinnt Fachkräfte - dank des Mentorinnen-Programms der Kontaktstellen Frau und Beruf

Wirtschaft gewinnt Fachkräfte - dank des Mentorinnen-Programms der Kontaktstellen Frau und Beruf / Foto: Tom Maelsa (PresseBox) (Heilbronn, ) Die Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, Katrin Schütz, hat betont, wie wichtig die Erschließung der Arbeitspotentiale von Frauen ist, um den Fachkräftebedarf in Baden-Württemberg mittel- und langfristig zu sichern: „Die Kompetenzen von Frauen mit Migrationsgeschichte sind wertvoll. Diese müssen wir erschließen, um das Fachkräftepotential im Land noch besser auszuschöpfen“, so Schütz.

Das Mentorinnen-Programm ist ein zusätzliches Angebot der Kontaktstellen Frau und Beruf, das im März 2017 vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau gestartet wurde. Ziel des Programms ist es, Frauen mit Migrationshintergrund besser in den Arbeitsmarkt zu integrieren und sie dabei zu unterstützen, sich in der Arbeitswelt zu orientieren.

Auch in der Region Heilbronn-Franken sind sieben Tandems im Mentorinnen-Programm aktiv. Die Mentorinnen und Mentees kommen aus elf unterschiedlichen Ländern. Sie bringen für die regionale Wirtschaft wichtige berufliche Profile und interkulturelle Kompetenzen mit. „Durch das Mentorinnen-Programm gewinnen alle Beteiligten“, resümierte Schütz.

Das Mentorinnen-Programm für Migrantinnen wirkt

Mehr als die Hälfte der Mentees haben sich seit Beginn des Mentorings auf eine Arbeitsstelle oder einen Praktikumsplatz beworben. Als positive Ergebnisse des Programms werden der intensive Austausch zur beruflichen Orientierung und zu Bewerbungen sowie das gewachsene Selbstbewusstsein gewertet. Nicht nur die Mentees, sondern auch die Mentorinnen und Unternehmen profitierten von diesem Programm, betonte die Staatssekretärin. Neben einem offenen und von gegenseitigem Anerkennung geprägten Austausch empfänden die Mentorinnen das Feedback der Mentees als sehr hilfreich für ihre persönliche Entwicklung. Durch das Programm bauten auch sie ihre persönlichen, sozialen und kommunikativen Kompetenzen und ihr Netzwerk aus und bekämen neue Impulse für ihre eigene berufliche Laufbahn. Auch die Möglichkeit ehrenamtlich unterstützen zu können und die eigenen Erfahrungen weiterzugeben, sei für die Mentorinnen ein wichtiger Impuls.

Weitere Informationen

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg fördert das Mentorinnen-Programm mit rund 100.000 Euro. Eine Weiterführung des Programms in 2018 ist geplant. Als Mentee können sich Frauen mit Migrationshintergrund bewerben, die arbeitssuchend sind, einen Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt haben, eine berufliche Qualifikation und mindestens ein Deutsch-Sprachniveau von B1 aufweisen. Mentorinnen verfügen über mindestens zwei Jahre Berufserfahrung in Deutschland. Das Engagement erfolgt ehrenamtlich. Wer gerne am Mentorinnen-Programm als Mentorin oder Mentee teilnehmen möchte, Informationen benötigt oder Fragen hat, kann sich an die Leiterin der Kontaktstelle Frau und Beruf Heilbronn-Franken, Simone Rieß, unter Telefon 07131 5946-380 oder E-Mail s.riess@heilbronn-franken.com wenden.

HINTERGRUNDINFORMATIONEN

Im Rahmen des Landesprogramm “Kontaktstellen Frau und Beruf“ fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg Kontaktstellen in Baden-Württemberg. Projektträger der Kontaktstelle Frau und Beruf Heilbronn-Franken ist die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF). Neben der Landesförderung wird die Kontaktstelle über die WHF-Gesellschafter kofinanziert.

Kontakt

Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH
Weipertstraße 8-10
D-74076 Heilbronn
Dr. Andreas Schumm
Geschäftsführer
Heike Rechkemmer
Projektassistentin Standortmarketing

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