Keine Angst vor Mathe und Co.!

Frühe MINT-Bildung stärken: Region und Birkenhof Bildungszentrum, Bethel im Norden, besiegeln Zusammenarbeit
Forschen für die Zukunft – neue Kooperation zwischen der Region und dem Birkenhof Bildungszentrum: Erwin Jordan (von links), Dezernent für Soziale Infrastruktur der Region Hannover, die Schülerinnen Lucie Schott und Jaqueline Pohle und Pastor Christian Sundermann, Geschäftsführer des Birkenhof Bildungszentrums. Foto: S. Wendt/Region Hannover (PresseBox) (Hannover, ) Kinder altersgerecht von Anfang an beim Entdecken und Forschen begleiten: Die vom Bund geförderte Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ engagiert sich für frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT), die Region Hannover setzt als Partnerin das Programm vor Ort um. Auch das Bildungszentrum Birkenhof, Bethel im Norden, hat die naturwissenschaftliche Bildung für Kinder als MINT-Unterrichtsfach für seine angehenden sozialpädagogischen Assistentinnen und Assistenten sowie Erzieherinnen und Erzieher aufgenommen – um sie fachlich für die nachhaltige Lernbegleitung von Kindern im Vorschulalter vorzubereiten. Jetzt haben die Region und das Birkenhof Bildungszentrum eine enge Zusammenarbeit besiegelt.

„Das freie und selbstbestimmte Forschen und damit die Freude an naturwissenschaftlich-technischen Themen bereits im Vorschulalter ermöglichen – das ist die Basis dafür, allen Kindern die gleichen Bildungschancen mit auf den Weg zu geben“, so Erwin Jordan, Dezernent für Soziale Infrastruktur der Region Hannover. „Uns freut die Kooperation mit dem Birkenhof sehr, so erreichen wir, dass angehende pädagogische Fachkräfte gut geschult werden.“ Pastor Christian Sundermann, Geschäftsführer des Birkenhof Bildungszentrums, betont: „Ein attraktives Ausbildungsangebot ist wichtig, um die Motivation und das Interesse junger Menschen an den MINT-Bereichen positiv zu fördern – da hat die Region einfach schon viel Erfahrung und Praxiswissen, von dem unsere Schülerinnen und Schüler profitieren werden.“

Mit der unterzeichneten Vereinbarung gehen die Region und der Birkenhof eine verbindliche Kooperation ein: Künftig gibt es regemäßig stattfindende Projektwochen, die die Schülerinnen und Schüler mit dem pädagogischen Konzept und der Praxisarbeit der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ vertraut machen. Zum anderen werden die Lehrenden des Birkenhofs weitergebildet: So hat sich eine Lehrkraft des Birkenhof Bildungszentrums für das lokale Netzwerk Forscher-Kids bereits von der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ als Trainerin ausbilden lassen und veranstaltet im Bildungszentrum regelmäßig Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte – im Rahmen des Fortbildungsprogramms der Region Hannover. „Die MINT-Kompetenzen unserer Schülerinnen und Schülern stärken – und damit die Bedeutung von Naturwissenschaft, Informatik, Mathe und Technik im Kita-Alltag bekannt machen: Das sind Ziele unserer Zusammenarbeit!“, fasst Ulrich Baaske, Schulleiter Birkenhof Bildungszentrum, zusammen.

Unter dem Titel „Forscher-Kids Region Hannover“ ist die Region Hannover lokale Partnerin der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“: Sie berät die pädagogischen Fachkräfte und Kitas in allen 21 Kommunen der Region Hannover und bietet Fortbildungen mit speziell ausgebildeten Trainerinnen und Trainern an. „Seit dem Auftakt des Netzwerkes ‚Forscher-Kids Region Hannover‘ im Februar 2015 haben 111 Veranstaltungen stattgefunden, an denen bisher 742 Fachkräfte teilgenommen haben“, sagt Alexandra Igel-Brée, Netzwerkkoordinatorin der Forscher-Kids Region Hannover. Derzeit sind 300 Einrichtungen aus allen 21 Kommunen der Region Hannover aktiv an dem Programm beteiligt.

Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ engagiert sich seit 2006 in ganz Deutschland, gefördert wird sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die gemeinnützige Stiftung unterstützt mit ihren Angeboten die naturwissenschaftliche Bildung von Kindern in Kitas und Grundschulen, die teilnehmenden Einrichtungen können sich als „Haus der kleinen Forscher“ zertifizieren lassen. Die Zertifizierung wird nach bundesweit einheitlich festgelegten Qualitätskriterien vergeben, die sich am Deutschen Kindergarten Gütesiegel und für Schulen nach den „Prozessbezogenen Qualitätskriterien für den naturwissenschaftlichen Unterricht“ orientieren. Sie wird für zwei Jahre verliehen, dann können sich die Einrichtungen neu bewerben.

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