Jugendarbeit in der Region Hannover stärken

Region geht neue Wege in der Förderung / Regionsjugendring erhält rund 200.000 Euro jährlich
(PresseBox) (Hannover, ) Nachhaltige politische, soziale oder kulturelle Bildung für Jugendliche: Am Donnerstag (30.11.) hat der Jugendhilfeausschuss der Region Hannover den Weg frei gemacht für neue Schwerpunkte und Förderkonzepte in der Jugendarbeit. Neu aufgenommen in die Förderrichtlinien werden außerschulische Aus- und Fortbildungsangebote für Ehrenamtliche in der Jugendarbeit sowie Bildungsprojekte zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen. Außerdem gibt es mehr Geld für die Jugendverbandsarbeit: Ab 2018 erhält der Regionsjugendring eine jährliche Förderung von rund 200.000 Euro, das entspricht einer Erhöhung von rund 90.000 Euro.

„Die neuen Förderrichtlinien stärken die Jugendarbeit in der Region nachhaltig – seien es die Juleica-Ausbildung oder zum Beispiel internationale Jugendbegegnungen: Uns ist es wichtig, die gute Arbeit mit jungen Menschen in den Kommunen bestmöglich zu stärken“, so Erwin Jordan, Dezernent für Soziale Infrastruktur der Region Hannover. „Die Erhöhung der Fördersumme für den Regionsjugendring unterstützt den Verband in seiner qualitativen und flächendeckenden Arbeit. Als Sprachrohr der Jugendverbände in der Region ist er ein wichtiger Initiator und Impulsgeber für neue Schwerpunkte in der Jugendarbeit!“

Die beiden neuen Förderrichtlinien der Region Hannover für die Bereiche überkommunale sowie fachspezifische Jugendarbeit ermöglichen eine an den Schwerpunkten des neuen 15. Kinder- und Jugendberichtes des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend orientierte Jugendarbeit. Der Bericht wurde Anfang des Jahres unter dem Titel „Jugend ermöglichen“ vorgestellt – mit der Empfehlung, neue Impulse in der Jugendarbeit zu setzen, wie zum Beispiel zu den Themen Inklusion, digitale Medien oder Globalisierung.

Insgesamt fördert die Region Hannover die Jugend- und Jugendverbandsarbeit im Jahr 2018 mit rund 370.000 Euro. Bis zum Jahr 2021 ist die stufenweise Erhöhung auf insgesamt 400.400 Euro jährlich geplant. Abschließend entscheidet darüber die Regionsversammlung am 19. Dezember.

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