SolidWorks präsentiert SolidWorks 2004

RealView Feature eines von 250 neuen Funktionen der 3D-CAD-Software
(PresseBox) (Unterhaching, ) SolidWorks stellt mit SolidWorks 2004 die zwölfte Version seiner 3D-CAD-Software vor. Sie bietet nicht nur Produktneuerungen, sondern auch 250 neue Funktionen, die speziell für den Maschinenbau sowie zur Herstellung von Gussformen/Spritzgusswerkzeugen und Konsumgütern entwickelt wurden: Mit der verbesserten Zeichnungsautomatisierung können Konstrukteure Produktionszeichnungen von großen Baugruppen in reduzierter Darstellung um ein Vielfaches schneller erstellen, da das Laden jeder Komponente in den Arbeitsspeicher entfällt. Ferner können Konstrukteure mit SolidWorks 2004 erstmals Stücklisten auch konfigurationsspezifisch für mehrere Projekte generieren. Weitere neue Elemente der Zeichnungsautomatisierung sind Bohrungstabellen, Tabellen zur Versionsverfolgung sowie die automatische Erstellung von Stücklistensymbolen. Das neue RealView-Feature von SolidWorks ermöglicht Konstrukteuren unter Verwendung realistischer Materialien und Texturen die Darstellung realitätsgetreuer Ansichten der Produkte in den unterschiedlichsten Konstruktionsphasen, ohne den Konstruktionsmodus verlassen zu müssen.

Konstruktion im Maschinenbau Maschinenbaukonstrukteure, die auch häufig an Baugruppen mit mehreren 10.000 Teilen arbeiten, profitieren von den neuen SolidWorks Funktionen für Schweißkonstruktionen, Zeichnungsautomatisierung und große Baugruppen sowie der überarbeiteten Analyse-Software COSMOSXpress. SolidWorks 2004 ermöglicht realitätsgetreue Schweißkonstruktionen: Anstatt eine Baugruppe erstellen zu müssen, kann der Anwender jetzt 3D-Pfade durch Skizzieren in einem Teildokument entwerfen. Gestelle lassen sich aus einer Reihe vordefinierter Rohre, Träger und Winkeleisen erstellen, ohne dass dabei jede Schweißkonstruktion von Grund auf neu konfiguriert werden muss. Ferner automatisiert SolidWorks 2004 auch die Erstellung von Punktschweißnähten, Kehlnähten, Knotenblechen, Endkappen und Zuschnittlisten.

Dank der neuen Speicherverwaltungstechnologie von SolidWorks 2004 kann der Anwender Baugruppen mit Tausenden von Teilen bearbeiten. Große Baugruppen können jetzt auch im komplett reduzierten Modus geöffnet werden. Dadurch verringern sich die Ladezeiten drastisch.

COSMOSXpress, das einzige integrierte Analysewerkzeug zur einfachen und schnellen Festigkeitsanalyse von Teilkonstruktionen in einem 3D-CAD-System, erhielt in SolidWorks 2004 eine Reihe neuer Funktionen. Zu den Verbesserungen zählen unter anderem die nahtlose Integration mit COSMOSWorks, einem selbständigen Analyse-Software-Paket. Damit kann der Anwender in COSMOSXpress erste Basisanalysen durchführen und für detailliertere Analysen umgehend zu COSMOSWorks wechseln.

Konstruktion von Gussformen Mit den neuen Befehlen "Kern" und "Formnest" wird die Konstruktion der beiden Hauptteile der Gussform automatisiert. Die Konstrukteure müssen lediglich die Größe angeben – SolidWorks 2004 übernimmt den Rest. Mit Hilfe von Hinterschnittanalysen lassen sich mögliche Probleme in der Gussform lange vor Produktionsbeginn automatisch erkennen und damit Zeit und Kosten sparen. Der neue Befehl "Verschlussoberflächen" erkennt und verschließt automatisch Öffnungen. Ein Werkzeug aus SolidWorks Office zur Analyse von Wanddicken zeigt Bereiche eines Modells, die den Schmelzfluß durch die Gussform behindern oder Schwachstellen im Endprodukt verursachen. Mithilfe neuer Werkzeuge können mit einem Befehl Trennfugen und -oberflächen erstellt werden, so dass eine effiziente Trennung entsteht.

Konstruktion von Konsumgütern Neue leistungsstarke Funktionen von SolidWorks 2004 ermöglichen die Konstruktion von Konsumgütern in weniger Schritten als bisher. Mit dem neuen Verformungsbefehl kann beispielsweise die Form von 3D-Modellen durch Anklicken und Ziehen eines Punktes oder einer Kurve geändert werden. Mit den neuen Funktionen im Bereich Flächen, die auch eine Vielzahl vorkonfigurierter Optionen im erweiterten Trimm-Befehl enthalten, wird die Erstellung von Formschrägen an Flächenmodellen automatisiert. Darüber hinaus können nun die Verbindungspunkte bei Ausformungen vom Anwender definiert werden, um ein Verdrehen zu verhindern.

Systemverbesserungen In der neuen Materialdatenbank kann der Anwender beispielsweise Materialeigenschaften wie Farbe, Textur, Schraffur oder physische Eigenschaften durch Anklicken auswählen. Das neue Quickinfo-Feature führt den Anwender durch gängige Vorgänge wie Skizzieren, Teilerstellung, Zeichnen und Baugruppenkonstruktion. Vor allem Einsteiger profitieren von dieser Neuerung, da sie direkt mit dem Konstruieren beginnen können. Ein Aufgabenplaner automatisiert die Ausführung konstruktionsfremder Aufgaben wie Stapeldruck, Datenimport und -export und die Veröffentlichung von eDrawings entsprechend den Anwendervorgaben. SolidWorks unterstützt nun die neuen Funktionen von Microsoft Windows Workstations und kann bis zu 3GB Speicher adressieren. So lassen sich auch sehr große Baugruppen bearbeiten und Zeichnungen davon ableiten.

PDMWorks SolidWorks hat zudem seine PDM-Lösung PDMWorks überarbeitet. Zu den neuen Funktionen zählt das automatische Laden von Tausenden von SolidWorks oder AutoCAD Dateien wie etwa vollständige Projekte oder Datenbanken in einen PDMWorks Tresor einschließlich der Abbildung von Eigenschaften und Attributen sowie einer Vorschau auf Konfigurationen. Mit dem Befehl zum Archivieren/Wiederherstellen kann der Anwender alte Versionen archivieren. Dies spart einerseits Speicherplatz und erhöht andererseits die Systemleistung. Die archivierten Versionen lassen sich jederzeit durch einen Mausklick wiederherstellen.

SolidWorks 2004 ist im 3. Quartal weltweit in 12 Sprachen und drei Ausbaustufen erhältlich. SolidWorks 2004 ist das Kernprodukt der 3D-CAD-Produktfamilien SolidWorks Office und SolidWorks Office Professional.

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