Imation setzt 268 Mio. US-$ im zweiten Quartal 2003 um

Magnetbänder und optische Speichermedien verantwortlich für Wachstum
(PresseBox) (Neuss, ) Mit einem Nachsteuergewinn von 18,9 Mio. US-$ (52 US-Cent/Aktie) bei einem Umsatz von 268 Mio. US-$ beschließt Imation das am 30. Juni endende, zweite Quartal des Geschäftsjahres 2003. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres (57 US-Cent /Aktie; 20,1 Mio. US-$ bei 261,4 Mio. US-$ Umsatz) ist dies ein leichter Rückgang sowohl im Gewinn nach Steuern (-6,0 %) , also auch beim Gewinn pro Aktie (-8,8 %). Hauptgründe hierfür sind einmalige Erlöse aus einer außergerichtlichen Einigung sowie aufgelösten Rückstellungen, die mit 5,5 Mio. US-$ das Ergebnis des Vorjahresquartals positiv beeinflusst haben. Ohne diese Einmalerlöse hätte der Nachsteuergewinn im zweiten Quartal 2002 lediglich 14,6 Mio. US-$ betragen, was einem Gewinn/Aktie von 41 US-Cent entspricht.

Wesentlich für die erfolgreiche Entwicklung des Jahres 2003 sind weitere Senkungen der SG&A-Kosten (Sales General and Administration), eine verbesserte Profitabilität bei den Produkten des Geschäftsbereiches Personal Storage Media (Disketten, CD-R, DVD etc.) sowie günstige Wechselkurse. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2003 erzielte Imation einen Umsatz von 541,3 Mio. US-$ und einen Nachsteuergewinn von 40,4 Mio. US-$, was einem Gewinn pro Aktie von 1,11 US-$ entspricht (Vergleichszeitraum 2002: 532,0 Mio. US-$; 35,8 Mio. US-$; 1,02 US-$/Aktie). Einschließlich der Ergebnisse nicht fortgeführter Geschäftseinheiten betrug der Nettogewinn im zweiten Quartal 2003 19,4 Mio. US-$ und in den ersten sechs Monaten 2003 40,9 Mio. US-$ (Vorjahreszeiträume: 21,5 Mio. US-$ und 38,3 Mio. US-$).

Chairman und CEO Bill Monahan kommentierte die Ergebnisse folgendermaßen: "Die positiven Ergebnisse des zweiten Quartals sind sehr ermutigend. Selbst unter den teilweise schwierigen Bedingungen verschiedener Märkte, man denke nur an den Krieg oder an die SARS-Krise, haben wir ein gutes Halbjahr hinter uns gebracht. Trotz eines schleppenden Starts ins zweite Quartal, hat sich gezeigt, dass unser Geschäftsmodell stimmig ist. Selbst bei verhaltener Investitionsbereitschaft der Kunden in einigen Märkten haben wir wachsen können. Unser breites Portfolio hat uns dabei geholfen, da z.B. die optischen Speichermedien aber auch Ultrium-Magnetbänder und SDLT-Magnetbänder weiter zulegten. Unser Joint Venture mit dem in Indien ansässigen Hersteller von optischen Medien, der Moser Baer India, hat im Berichtszeitraum nur in geringem Umfang zum Ergebnis beigetragen. Wir erwarten hier erste signifikante Einflüsse im zweiten Halbjahr."

Finanzdaten im Überblick
Der Gesamtumsatz von 268 Mio. US-$ im ersten Halbjahr 2003 wuchs um 2,5 % und setzt sich aus den Umsätzen der Geschäftsbereiche Data Storage & Information Management (254,7 Mio. US-$) und Specialty Papers zusammen. Größte Wachstumsregionen - gemessen in regionaler Währung - waren Asien, Lateinamerika und Kanada. Die Bruttomarge über alle Produktkategorien hinweg betrug 30,4 %. Die Kosten für Sales, General & Administration lagen bei 15,7 % des Umsatzes, die Investitionen für Forschung & Entwicklung betrugen 12,5 Mio. US-$. Imation verzeichnet einen Cash-Flow von 42,1 Mio. US-$ im ersten Halbjahr 2003 und verfügt nun über ein Barvermögen von 479,3 Mio. US-$. Imation erwarb 145.000 eigene Aktien im Wert von 4,9 Mio. US-$ und zahlte erstmals eine Dividende von 8 US-Cent/Aktie (2,8 Mio. US-$ gesamt).

Ausblick für 2003 Der folgende Ausblick basiert auf dem gegenwärtigen Kenntnisstand und unterliegt den üblichen Risiken für Prognosen.

- Der Gesamtumsatz mit Datenspeicherprodukten wird 2003 voraussichtlich zwischen 1,05 und 1,1 Mrd. US-$ betragen, was einem Wachstum von 5-10% entspricht. Hauptfaktoren hierfür sind erwartete Einkünfte aus dem Joint Venture mit Moser Baer, ein starkes prognostiziertes Wachstum bei optischen Speicherprodukten und bestimmten Magnetbändern
- Die Bruttomarge liegt voraussichtlich zwischen 30 und 32 %
- Rund 5 % des Umsatzes werden voraussichtlich für Forschung & Entwicklung aufgewendet
- SG&A-Ausgaben erwartet zwischen 15,5 und 16 %, gegenüber früheren Erwartungen von 16 bis 16,5 %
- Der Betriebserlös für das Gesamtjahr 2003 wird voraussichtlich zwischen 110 und 115 Mio. US-$ betragen (ca. + 4 %). 2002 wies das Unternehmen einen Betriebsgewinn von 110,7 Mio. US-$ nach GAAP aus. Dieser enthielt einen einmaligen Gewinn von 10,4 Mio. US-$ aus einer außergerichtlichen Einigung. Ohne diese Einmaleinkünfte liegt das prognostizierte Wachstum bei 10 bis 15 %
- Erwartete Steuerrate bei 34 % für das Gesamtjahr
- Die Barausgaben werden voraussichtlich 75 Mio US-$ gegenüber ursprünglich angenommenen 80 Mio. US-$ betragen
- Abschreibungs- und Amortisationskosten belaufen sich für 2003 voraussichtlich auf 40 Mio. US-$
- Der Gewinn pro Aktie beläuft sich für 12 Monate in 2003 wahrscheinlich auf 2,04 bis 2,14 US-$/Aktie (+ 10-15 % gegenüber 2002 ohne damalige Einmalerlöse)

Über die historischen Finanzinformationen hinaus enthält diese Pressemitteilung Informationen, die unter den Private Securities Litigation Reform Act of 1995 (Reform der Streitsache im Bereich der Privaten Sicherheiten von 1995) der Vereinigten Staaten fallen und als Prognosen eingestuft werden können. Prognosen dieser Art unterliegen bestimmten Risiken und Unsicherheitsfaktoren, die dazu führen können, dass die zukünftigen tatsächlichen Unternehmensergebnisse beträchtlich von den historischen, gegenwärtig vorweggenommenen oder prognostizierten Ergebnissen abweichen können. Weitere Informationen zu diesen Risikofaktoren finden Sie in den Unternehmensdokumenten, die in Zusammenarbeit mit der Securities and Exchange Commission (Kommission für Sicherheit und Devisen) aufgesetzt wurden und unter www.imation.com verfügbar sind.

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